LimeWire bleibt Filesharers Liebling - mit Grund

-> zu http://www.winfuture.de/news,38837.html

Ich habe an dem Artikel zwei Hauptkritikpunkte:

1) Er verschweigt seine Quelle (es sei denn, ich hätte die Quellenangabe übersehen): http://www.computerworld.com/action/article.do?command=viewArticleBasic&...

Die Informationen sind fast die gleichen, aber computerworld war weit früher dran.

2) Seine Informationen über Gnutella sind genauso falsch wie die im englischen Artikel.

Die Geschwindigkeiten bei verbreiteten Dateien sind oft deutlich höher als bei vergleichbar verbreiteten Torrents (eigene Erfahrung). Es besitzt seit Jahren einen swarming Mechanismus, der BitTorrent ähnelt, aber komplett dezentral realisiert ist.
Informationen dafür gibt es (auf Deutsch und Englisch) auf
- http://gnufu.net

Gleichzeitig skaliert das Netzwerk gut. Es könnte ohne große Probleme die zehnfache Anzahl von Nutzern aufnehmen:
- http://gnufu.net/Warum_Gnutella_gut_skaliert

Sicher ist man dabei weder mit BitTorrent Downloads, noch mit Gnutella oder edonkey. Man tauscht sich in offenen, unverschlüsselten Netzen aus, und damit kann jeder _Teilnehmer_ nachschauen, was man runterlädt. Polizisten dürfen nun zwar nicht hochladen, aber die Medienindustrie hindert nichts daran, ihre eigenen Dateien über Gnutella, BitTorrent, edonkey, oder irgendwas sonstiges runterzuladen und die Sharer dann zu verklagen.

Nebenbei: Veraltete Clients machen in Gnutella nur einen winzigen Bruchteil aus, und entsprechend ist auch ihr Einfluss vernachlässigbar.

Ich nutze übrigens nicht LimeWire, sondern Phex (auch ein Gnutella Programm):
- http://phex.org

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