Psychosoziale Wirtschaftsförderung

„Wenn es Menschen besser geht und sie ihre Motivation behalten, dann geht es auch der Wirtschaft besser, und der Gesellschaft sowieso.“

Grundthesen:

  • Engagierte Mitarbeiter entstehen nicht aus dem Nichts.

  • Ein engagierter Mitarbeitet ist wertvoller als zwei lethargische.

  • Persönliches Engagement ist empfindlich. Mobbing und uneinsichtige Chefs, sowie übermäßiger Stress und Angst um den Arbeitsplatz zerstören es leicht.

  • Engagement erzeugt oft Angst bei unengagierten Mitarbeitern. Solange die Angst besteht, kann sich das Engagement nicht richtig entfalten. Daher muss auch unengagierten Mitarbeitern die Angst genommen werden (Aber es muss verhindert werden, dass sie auf andere Art das Engagement der Anderen zerstören).

  • Engagement erzeugt auch oft Neid. Um den zu verhindern, müssen alle die Chance zum persönlichen Engagement haben und Belohnungen dürfen nicht überproportional ausfallen.

  • Hürden, die durch Engagement und persönliche Anstrengung nicht zu überwinden sind, schwächen das Engagement => Weniger Bürokratie für Arbeitnehmer.

  • Hürden, die durch Engagement zu überwinden sind, stärken es, solange sie nicht so hoch sind, dass sie nur frustrieren und nicht ständig auftreten, also nicht Routine werden (Es ist auch mal Zeit für die Ernte). => Weniger Bewerbungsadressen vom Arbeitsamt, dafür vorsortierte und ein paar Wunsch-/Traumjobs, die nicht sehr wahrscheinlich, aber möglich sind (sollten sie erreicht werden, steigt das Engagement enorm).

  • Frustration bremst das Engagement Jeder Mensch hat eine andere Frustrationsschwelle. Zu leichter Erfolg schwächt das Engagement => Angemessene, schwierige Aufgaben.

Das Konzept der psychosozialen Wirtschaftsförderung zielt darauf ab, persönliches Engagement in allen Bereichen zu fördern, und alle Menschen zu befähigen, über ihren eigenen Horizont zu blicken, sei es im Betrieb, in der Politik, in der Schule oder privat. Dazu wird in allen Ebenen gearbeitet, so dass keine Blockaden in einem Bereich alle anderen Bereiche hemmen.

  • Erfolg muss sich auszahlen, darf aber nie Routine werden.

  • Engagement darf nicht verlangt, sollte aber gefördert werden.

  • Persönliche Probleme schwächen das Engagement, daher müssen Betriebe auf ihre Mitarbeiter eingehen.

  • Fehlende Privatsphäre erzeugt Angst und Stress, daher darf das Engagement nicht übermäßig überwacht werden, und den Mitarbeitern muss der Freiraum gegeben werden, auf persönliche Unterstützung im Betrieb einzugehen (Mit Begründung, um den Unterstützenden nicht ständig zu frustrieren).


Zusatz: Eine Gesellschaft muss darauf abzielen, allen ihren Mitgliedern Herausforderungen dort zu bieten, wo sie der Gesellschaft förderlich sind und das persönliche Engagement stärken. Jedes Mitglied einer Gesellschaft muss das Gefühl haben, dass sein Wirken einen Sinn hat, und dass seine Arbeit sinnvoll ist. Außerdem muss jeder die Möglichkeit haben, Erfolge zu erleben.

Wichtig dazu auch:

– Arne Babenhauserheide ( http://draketo.de )

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