Leserbrief

Panorama zu Fracking: Unausgeglichen

→ Kommentar zu den Beiträgen Brennende Wasserhähne: Wie gefährlich ist Fracking? und alles andere als irreführend von Panorama.

Mir kam bei ihrem Beitrag komisch vor, dass Fracking immer wieder mit konventioneller Gasförderung verglichen wurde und es hieß, es sei nicht viel gefährlicher.

Die Frage, ob konventionelle Gasförderung in eng besiedelten Gebieten zu Gefährdungen führt, haben Sie allerdings nicht gestellt. Jegliche Öl- und Gasförderung ist eine Risikotechnologie.

Verschlüsselte E-Mails an die Taz schicken?

Sehr geehrte Taz-Redaktion,

Update: Ja, geht! Einfach den entsprechenden Redakteur direkt anschreiben. Sie haben individuelle GnuPG Schlüssel.

Nachdem nun herausgekommen ist, dass letztes Jahr über 30 Millionen E-Mails abgehört wurden und dafür vermutlich fast alle E-Mails nach Schlüsselwörtern durchsucht wurden, würde mich interessieren, ob es möglich ist, Ihnen E-Mails verschlüsselt zu schicken, so dass diese nicht von Fremden gelesen werden können.

Wir brauchen mehr „wir haben keine Chance, also ergreifen wir sie!“

→ Kommentar zu Schreddern wir Europa? in der Taz.

Ich dachte gerade „endlich mal wieder ein richtig guter Artikel zu Europa in der Taz“ - bis zum letzten Absatz.

„Wir müssen Zeit gewinnen, brauchen soziale Bewegungen,damit Europa bei allen ankommt“, usw. Ja, ja und ja!

„Deswegen müssen wir den Euro abschaffen“, der als einziges wirklich bei allen ankommt, weil jetzt Jede in jedem Land ohne umtauschen kaufen kann - zur Not übers Netz.

Hä? Hallo?

Lasst die Betroffenen zu Wort kommen: Die Computerspieler selbst!

→ Zum Artikel Computerspielkritiker über den Gamer Breivik in der Taz.

Bei Computerspielen funktioniert man genausowenig als eine Maschine wie beim Sport. Man baut Reflexe auf, die man nutzen kann, um… naja, um… die Maus schneller zu nutzen.

Sogar wenn man eine Plastikwaffe hat lernt man… naja… eine Plastikwaffe auf den Monitor zu richten.

Die körperlichen Reflexe sind also bestenfalls wertlos.

Geistige Werke können nicht weggenommen werden, daher können sie kein Eigentum, sondern nur ein Monopol sein

→ Hörerbrief zu Campus und Karriere zum Wissenschaftlichen Schreiben vom 12.07.2011 · 14:35 im Deutschlandfunk.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe Ihren Beitrag in Campus und Karriere zum Wissenschaftlichen Schreiben vom 12.07.2011 · 14:35 mit großem Interesse verfolgt.

Leider musste ich dabei mit Schrecken feststellen, dass sie an zwei Stellen offensichtliche (und unwahre) Propaganda unreflektiert gesendet haben:

(1) *„Was oft nicht gesehen wird, ist, dass geistiges Eigentum auch Eigentum ist.

Jugendarbeit und Bildung statt mehr Geld gegen Linksextremismus

-> Zu dem Kommentar „Mehr Geld gegen Linksextremismus“ auf den Taz-Artikel Operation "Koukoulofori" - Bundesanwältin ermittelt gegen Linke.

Sehr geehrter Herr Gauss,

Ich möchte ihnen dazu ein wichtiges Zitat aus dem Artikel wiederholen: "Verletzt wurde niemand".

Daher die Frage: Was ist wichtiger: Mehr Mittel gegen Linksextremismus (Sachschäden) oder mehr Mittel gegen Rechtsextremismus (Tote, Verletzte und traumatisierte Menschen, oft völlig wahllos getroffen)?

Das Internet: Öffentlicher Stammtisch mit selbstgewählten Regeln

-> Leserbrief zu Scheinfreiheit: Bollwerk der eigenen Blogosphäre in der Stuttgarter Zeitung.

Ihre Aussage, dass die traditionellen Medien uns vor Rüpeleien bewahren, das Internet aber nicht, ist so nicht ganz korrekt. Zumindest in größeren Neuigkeitenseiten wie z.B:. den Neuigkeiten zu KDE gibt es oft Methoden, mit denen Kommentare demokratisch bewertet werden, so dass die Normen nicht mehr vom Redakteur vorgegeben werden (müssen), sondern durch (interessens-)demokratische Bewertungen bei jedem Beitrag neu entstehen. Wer zu schlecht bewertet wird, dessen Beitrag wird eingeklappt (Nutzer können die Beiträge allerdings ausklappen, um sie trotzdem zu sehen - die Information bleibt also erhalten, wird nur als irrelevant gekennzeichnet).

Taz verzichtet auf die Leichtathletik-WM: Die Grundregeln der Pressefreiheit gehen vor

Leserbrief zu Warum wir verzichten in der Taz.

Nachdem unser Staat Hartz-IV-Empfänger immer mehr gängelt, sind meiner Ansicht nach Internetzensur und Überprüfung von Journalisten durch den Verfassungsschutz ein Versuch, unerwünschte Elementen von der Teilnahme am öffentlichen Diskurs abzuhalten.

*grr*: Tokio Hotel & Co.: Offener Brief an Angela Merkel (stärkerer Schutz des "geistigen Eigentums")

-> Geschrieben zu Tokio Hotel & Co.: Offener Brief an Angela Merkel:

Vor allem ist der Brief unverschämt, wenn man im Hinterkopf hat, dass bereits mehrere Studien gezeigt haben, dass p2p Tauschbörsen die Musikverkäufe nicht schädigen, aber den allgemeinen Wohlstand in der Gesellschaft erhöhen, weil die Leute Zugang zu mehr Musik haben:

- http://draketo.de/deutsch/p2p/licht/studie-p2p-auswirkungen-von-tauschbo...

Monitor als Video-Podcast

geschrieben auf: WDR - Monitor - Kontaktform:

Sehr geehrte Monitor-Redaktion,

Ich habe gerade versucht, ihren WebTV Dienst zu nutzen, musste aber feststellen, dass dieser Dienst sowohl Flash als auch Javascript benötigt und damit unter meinem GNU/Linux nicht läuft.

Können sie die Sendungen auch auf andere Art zur Verfügung stellen? Ein Beispiel dafür ist die der Standardmethode des VodCasts, der auch auf der FAQ-Seite des WDR genannt wird:
http://www.wdr.de/themen/global/hilfe/media.jhtml?rubrikenstyle=hilfe#podc

Taz - Ein Urheberrecht aus der Steinzeit, zu: "Schutz für Künstler wird modernisiert"

Zu: Schutz für Künstler wird modernisiert
und: Neue Regeln für die digitale Welt,
und: Ein Urheberrecht auf der Höhe der Zeit.

Sehr geehrte Taz-Redakteure,

Ich habe heute mit Grausen ihren Artikel im Brennpunkt vom 6.7.07 gelesen, in dem sie das neue Urheberrecht als "modernisiert" und "die Nutzung neuer Technologien erleichternd" bezeichnen und ich war schlicht geschockt in der Taz einen Artikel lesen zu müssen, der die Änderungen nicht nur beschreibt, sondern willkommen zu heißen scheint.

Offener Brief zu Pay Per Use - wieso das keine gesellschaftsverträgliche Option ist

Auf den Artikel zu pay per use (zahlen für jede einzelne Nutzung) von Julia Hilden, der DRM bewirbt, gibt es eine Antwort, die ihre Punkte aufgreift und Schwachstellen ihrer Argumentation zeigt.

Für Deutsche Leser habe ich hier ihre Argumentation kurz zusammengefasst und die genannten Gegenargumente beschrieben.

Ursprungsartikel: Answering the Multi-Billion-Dollar Question

Offener Brief dazu: Open Letter to Julia Hilden on her article about pay-per-use

Die Schuldfrage - zu: Rostock: Wer war Schuld? - 2007-06-04

Zu dem Indymedia-Artikel Rostock: Wer war Schuld?:

Abgesehen von "Knochenbrüche heilen" hat mir der Artikel richtig gut gefallen.

Und als kleine Ergänzung:
Der Wasserwerfer rückte, nachdem auf böse Gewalttäter gehalten (und jede brennende Mülltonne ignoriert) wurde, plötzlich in Richtung der Demo vor und hielt ein paar mal in die Menge rein.

So schaffen die sich ihre nächsten Gewalttäter.

Nazis versuchen sich einzuschleichen - zu: Scharfe Kritik an Rostocker G8-Ausschreitungen - 2007-06-03

Zum Artikel Scharfe Kritik an Rostocker G8-Ausschreitungen:

Sehr geehrte Reporter vom NDR,

Ich lese gerade ihre Nachrichten über die Auftaktdemo gegen den G8-Gpfel, und ich möchte etwas ergänzen:

Ich war auf der Demonstation und bin vor zwei Stunden wieder nach Hause gekommen, und obwohl ich die "bisher nicht gekannte Brutalität" nicht direkt kommentieren kann (ich bin schon um 20:00 wieder zum Bahnhof um meinen Zug zurück zu erwischen), verfehlt ihre Beschreibung der Beteiligten deutlich die Realität.

Attac-Karlsruhe war dabei - zu: FR: Ein Polizist pro Demonstrant - 2007-05-21

zu Ein Polizist pro Demonstrant:

Auch wenn Attac nicht offiziell zur Demo aufgerufen hat, habe ich davon über den Verteiler von Attac-Karlsruhe erfahren, und es waren außer mir auch einige weitere anwesend, die sich am ehesten Attac zugehörig fühlen.

Ich weiß nicht, warum Attac nicht offiziell dazu aufgerufen hat, aber ich weiß dass Attac über die Ortgruppe Karlsruhe beteiligt war.

Mit freundlichen Grüßen,
Arne Babenhauserheide

Kommentare

Hier sammle ich meine Anfragen, Leserbriefe und Kommentare (damit die nicht einfach irgendwo verschwinden, sondern weiterhin zur Verfügung stehen und gefunden werden können).

Der Link zum Originalartikel steht prinzipiell darüber (solange ich es nicht vergesse).

Viel Spaß beim Lesen!

Der große Artikelschwindel - zu: Spiegel online zum Missbrauch der Studiengebühren - 2007-05-21

Zu Der große Gebührenschwindel:

Auf diesen Leserbrief habe ich Antworten vom Autor bekommen und einen regen Mailaustausch gehabt. Das spricht meiner Meinung nach sehr für den Autor (ändert nur nichts am Artikel).

Ihr Artikel zum Missbrauch von Studiengebühren sieht gut aus, und er liest sich gut, aber eigentlich ist er vollkommen kontraproduktiv.

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Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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