Je suis Charlie Hebdo - Pressefreiheit in Europa

Je suis Charlie Hebdo. Denn schreiben zu dürfen, was Charlie Hebdo schreibt, ist wichtig. Den Herrschenden und Ideologen in aller Welt unangenehm sein zu dürfen ist wichtig.

Pressefreiheit wird bei uns allerdings schon lange nicht mehr von den Mainstreammedien vertreten, sondern von Karikaturisten und Kabarettisten.

Und entsprechend beschreibt auch Kabarett den Zustand der Pressefreiheit in Europa (ab Minute 37):

Das hier ist die Sendung, die im Europa der Pressefreiheit verboten wurde - aber vor Gericht gewonnen hat.

Sie war ein halbes Jahr lang nur noch im Internet verfügbar - aber das Internet muss man ja zensieren, um Charlie Hebdo zu schützen.

Warum danach in Frankreich niemand ruft? Weil sie die ganze Internetkontrolle schon haben - und es hat wie erwartet nichts genutzt. Denn Mörder brauchen Waffen und sie waren alle schon durch konventionelle Polizeiarbeit bekannt.

Unsere Freiheit und Demokratie wird nicht von Terroristen bedroht, sondern v.a. von den meisten der Politiker, die nicht als Links bezeichnet werden (SPD, CDU und alle Rechten Parteien). Warum wohl wurde Edward Snowden weit brutaler verfolgt als die Mörder in Frankreich? Dafür wurde sogar eine Präsidentenmaschine zur Landung gezwungen. Die Freundin eines Mörders der Journalisten von Charlie Hebdo dagegen durfte ausreisen.

Es wird gute Gründe geben, dass Überlebende von Charlie Hebdo sagen: „Wir kotzen auf diese Leute, die sich jetzt unsere Freunde nennen“.

Wer weitere Hintergründe sucht, wird z.B. auf den Nachdenkseiten fündig.

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