Taz

Eine Mehrheit abseits der CD/SU

In einem Interview mit der Taz sagt Giorgos Chondros von Syriza: "Die Linke muss in Deutschland die Machtfrage stellen". Das wirft eine wichtige Frage auf:

Was brauchen wir, um eine Mehrheit abseits der CD/SU1 zu bekommen — also die Machtfrage stellen zu können?

Aktuell kommen in Umfragen SPD+Grüne+Linke+FDP auf 47%. Da gleichzeitig durch die Fünfprozenthürde etwa 5,5% der Stimmen verloren gehen, könnte das knapp für eine Mehrheit reichen.


  1. CD/SU als Kurzform von CDU / CSU — ohne die redundanten Zeichen. 

Umgekehrter Brückenzoll: Die Verlage laden Google ein — und fordern Geld dafür

Update (2014-10-01): Und jetzt machen die das: »Pressemitteilung der VG Media: "Google erpresst Rechteinhaber."«
Sie fordern den Umgekehrten Brückenzoll. Und natürlich kein Wort dazu, dass es auch Rechteinhaber gibt, die ein Leistungsschutzrecht gar nicht wollen, weil sie dessen idiotie erkennen.

Taz verdreht 25.000 Protestunterschriften zu einem Misserfolg Googles

Die Taz nennt es einen Misserfolg Googles, dass an einem Tag 25.000 Leute gegen das Leistungsschutzrecht unterschrieben haben, weil kaum jemand zum Telefon gegriffen hat.

Ich habe ihnen daher das folgende geschrieben:

Wieso hätte ich anrufen sollen? Ich habe mich in die Petition eingetragen und darüber gebloggt.

Ich vermute, so haben es viele andere auch gemacht.

Und Googles Seite war auch so strukturiert, dass das Verhalten gefördert wird: Petition, dann optional noch die Möglichkeit anzurufen. Von „auf den Bundestag hetzen“ kann also keine Rede sein.

Zukunft der Zeitung

Die Taz hat einen Artikel geschrieben, der bis auf das moralisieren am Ende echt schön war: Dieses Internet, das ist keine ungebändigte Bestie und keine Naturgewalt. Trotzdem soll es Schuld haben – an allem. — Untertitel: Nazi-Horror-Porno :)

An dem moralisierenden Ende des Artikels geht dessen Autorin Meike Laaff aber wieder den üblichen Irrweg:

„Haben Sie noch nie bei Amazon gekauft?“

Das ist die falsche Frage!

Genital-Verstümmelung ist der Fortpflanzung nicht dienlich, sondern hemmt sie

→ Kommentar zu einem Kommentar zu Religion vs. Kinderrechte in der Taz.

Nana behauptete, säkular aufgewachsene würden sich nicht vermehren und Verstümmelung würde der Fortpflanzung nutzen.

@Nana: Ich habe zwei Kinder und meine Frau will unserer Tochter Ohrlöcher stechen - in Spanischer Tradition.

Wir haben abgemacht, dass wir das machen, sobald sich die Kleine selbst dafür entscheiden kann (und das tut).

Was die Tageszeitung bietet - und was noch fehlt

Kommentar zum Hohelied auf die Tageszeitung von Ulrike Winkelmann im Taz-Blog.

Ihr Text klingt zwar gut, aber was hier das Format der Tageszeitung bewirkt ist schlicht eine Begrenzung der möglichen Nachrichten – die zu einer Auswahl führen.

Wofür ich die Taz brauche

→ Zu Nur die Marke bleibt in der Taz.

Was ich von der Taz brauche sind 3 Dinge:

  • Wichtige Nachrichten, statt alle. Ich brauche euch als Filter. Dafür müsstet ihr nichtmal zu jeder Information einen eigenen Artikel schreiben. Tägliche Zusammenfassungs-Artikel mit Links würden oft auch reichen.

  • Gute Recherche. Ich will nicht nur lesen, was ich mir selbst mit etwas Phantasie zusammenreimen kann. Ich will, dass ihr mein Geld nutzt, um Informationen nicht nur zu sammeln, sondern zu erschaffen.

Ohrlöcher für Kinder?

Die Taz fragt als Reaktion auf eine Klage von Eltern gegen ein Tattoo-Studio im aktuellen Streit der Woche, ob es OK ist, wenn Kinder Ohrlöcher gestochen bekommen.

Ich habe selbst ein Ohrloch. Meine Eltern haben mir erlaubt, es mir stechen zu lassen, als ich noch im Kindergarten war, und ich war jahrelang glücklich damit.

Gauck zu digitaler Gesellschaft: Angst schüren

→ Antwort auf den Kommentar „nicht alles kopiert“ zum Artikel Gauck zu digitaler Gesellschaft in der Taz

@grafkoks2002: Erstens darf der Autor des Artikels nicht komplett zitieren. Ist urheberrechtlich verboten.

Verschlüsselte E-Mails an die Taz schicken?

Sehr geehrte Taz-Redaktion,

Update: Ja, geht! Einfach den entsprechenden Redakteur direkt anschreiben. Sie haben individuelle GnuPG Schlüssel.

Nachdem nun herausgekommen ist, dass letztes Jahr über 30 Millionen E-Mails abgehört wurden und dafür vermutlich fast alle E-Mails nach Schlüsselwörtern durchsucht wurden, würde mich interessieren, ob es möglich ist, Ihnen E-Mails verschlüsselt zu schicken, so dass diese nicht von Fremden gelesen werden können.

Wir brauchen mehr „wir haben keine Chance, also ergreifen wir sie!“

→ Kommentar zu Schreddern wir Europa? in der Taz.

Ich dachte gerade „endlich mal wieder ein richtig guter Artikel zu Europa in der Taz“ - bis zum letzten Absatz.

„Wir müssen Zeit gewinnen, brauchen soziale Bewegungen,damit Europa bei allen ankommt“, usw. Ja, ja und ja!

„Deswegen müssen wir den Euro abschaffen“, der als einziges wirklich bei allen ankommt, weil jetzt Jede in jedem Land ohne umtauschen kaufen kann - zur Not übers Netz.

Hä? Hallo?

23% weniger sind nicht wegzudiskutieren

→ zu einem Kommentar zu Alice und die Mädels in der taz.

@Elisabeth: Wäre schön, wenn das Geschlecht heute wirklich so wenig Einfluss hätte.

~23% weniger Lohn für Frauen1 sind aber auch isoliert betrachtet ein nicht kleinzuredender Batzen.

Seit Schwarzer in Bild ist, ist nur leider klar, dass sie nichts mehr zum Besseren bewegen kann, sonst hätte die Bild sie kaum reingenommen.


Einzige Lösung für Ebook-Reader: Geräte mit freier Software und offenen Datenformaten ohne DRM

Kommentar zum Artikel Die digitale Befreiung aus der taz.

Erstmal finde ich es toll, dass die Taz darüber berichtet!

Nach den Erfahrungen mit dem iPod ("Wie, ich darf nicht an die Lieder, um nach dem Plattencrash meine Musik wiederzubekommen?") und jetzt dem Kindle ("Die haben einfach mein gekauftes Buch gelöscht?!") sehe ich als einzige sichere Lösung nur Geräte, die komplett auf freier Software aufbauen, zusammen mit offenen Datenformaten ohne jegliche Art von DRM.

Taz verzichtet auf die Leichtathletik-WM: Die Grundregeln der Pressefreiheit gehen vor

Leserbrief zu Warum wir verzichten in der Taz.

Nachdem unser Staat Hartz-IV-Empfänger immer mehr gängelt, sind meiner Ansicht nach Internetzensur und Überprüfung von Journalisten durch den Verfassungsschutz ein Versuch, unerwünschte Elementen von der Teilnahme am öffentlichen Diskurs abzuhalten.

Taz - Ein Urheberrecht aus der Steinzeit, zu: "Schutz für Künstler wird modernisiert"

Zu: Schutz für Künstler wird modernisiert
und: Neue Regeln für die digitale Welt,
und: Ein Urheberrecht auf der Höhe der Zeit.

Sehr geehrte Taz-Redakteure,

Ich habe heute mit Grausen ihren Artikel im Brennpunkt vom 6.7.07 gelesen, in dem sie das neue Urheberrecht als "modernisiert" und "die Nutzung neuer Technologien erleichternd" bezeichnen und ich war schlicht geschockt in der Taz einen Artikel lesen zu müssen, der die Änderungen nicht nur beschreibt, sondern willkommen zu heißen scheint.

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