GNU Hurd

"Mit dem GNU Hurd können Nutzer alles in ihrem System ändern, das niemand anderen beeinträchtigt."

Und das ist eine Möglichkeit, Freiheit in einer Gemeinschaft zu definieren: "Mach was du willst, solange du damit niemand anderem schadest."

Im Gegensatz dazu benötigen die meisten aktuellen Systeme (GNU/Linux, MacOSX, Windows, ...) root Zugang um z.B. ein neues Dateisystem zu installieren.

Bevor der Einwand kommt: Ich kenne FUSE, und ja, damit ist auch vieles möglich. Der Unterschied ist, dass FUSE auf Linux aufgesetzt ist, während translators im GNU/Hurd tief in's Design integriert sind. D.h. sie fühlen sich deutlich eleganter an. Und inzwischen können sie auch in Lisp geschrieben werden :)

Zusätzlich ermöglichen es subhurds, Prozesse in Umgebungen mit anderen Rechten zu starten, so dass z.B. gefährliche Programme abgeschottet werden können.

Und ich kann einem Programm, das bestimmte Rechte braucht, diese Rechte einfach geben während es läuft (addauth -p PID -g GRUPPE). "Verdammt, ich bin nicht in der Drucker-Gruppe" => "sudo addauth -p APP -g printer".

Ich selbst hacke nicht auf Kernelebene (eigentlich sollte hier kein "noch" rein, aber das Leben spielt manchmal seltsame Spiele ´;) ), aber ich starte meine Rechner nicht allzu gerne neu, und ich mag es, einfach ein neues Dateisystem mounten zu können, und ich mag auch einige der verrückteren Dinge, die mit dem GNU/Hurd möglich sind (Ideen für Nischen).

Was ich bisher im GNU/Hurd mache ist v.a. Zeug wie die Suche nach Nischen für den Hurd (mit vielfachem Dank an das KDE Marketing Team, von dem ich einige der Dinge gerlernt habe, die ich hier nutze! Schaut doch mal bei ihnen vorbei) und der Hurd GSoC 2008 code_swarm.

Meine Freiheit ist mir wichtig, im Leben und in Tech, und der GNU/Hurd ist ein Schritt in Richtung Freiheit.

-> GNU/Hurd

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Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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