KünstlerInnen brauchen keinen Zwang, sondern echte Fans

→ Kommentar zu einem Kommentar in der Taz.

@Gieriger Leecher sind nicht nur die Banker: Und warum sollte nicht jeder Mensch die Werke der Künstler genießen können? Für den Kunstschaffende ist wichtig, dass sie Geld bekommen, aber nicht, dass sie für jede Nutzung Geld bekommen.

Tauschbörsen sind immernoch die effizienteste Kulturförderung, die wir je hatten, und wer sie verbieten will, sollte gleich weitergehen und öffentliche Bibliotheken verbieten.

Für Kunstschaffende ist nur wichtig, dass ein paar tausend seiner Hörer/Leser/… zu Fans werden, denen es wichtig ist, dass sie weitermachen, und die ihnen dafür Geld geben wollen.

Das nennt sich „1000 echte Fans“. Wenn jeder Fan 5€ im Monat zahlt, kann ein Künstler davon echt gut leben. Und mehr braucht ein Künstler auch nicht, wenn es ihm v.a. um seine Kunst geht (und er nicht gerade extrem kostspielige Techniken nutzt - in dem Fall müssten die halt so toll sein, dass er noch mehr Fans hat).

Und bevor Sie rufen „das kann ja gar nicht gehen“: Howard Taylor verdient genau damit genug Geld für sich und seine Familie - und zwar indem er das tut, was er liebt: Comics zeichnen → Schlock Mercenary. Und zwar auch von mir (ich liebe seinen Comic).

Allerdings gibt es einen sehr leichten Weg, seine Fans zu verlieren: Seine Fans oder seine möglichen zukünftigen Fans zu verklagen.

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Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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