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Grüne Maßnahmen und No-Covid sollten der Minimalkonsens sein

Die Taz brachte heute einen längeren Artikel von T. Gesterkamp, der mal wieder den Grünen Panikmache vorwarf, aber (oder wie zu erwarten) in sich selbst unlogisch war. (link)


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Einzelpunkte im Artikel:

Mit diesen drei Punkten widerlegt der Artikel seine Grundaussage selbst.

So wie die enorme Relevanz der drei Themen unstrittig ist, sollte unstrittig sein, dass im August bereits begonnene No-Covid-Strategien die sozialen Folgen von Corona im November verhindert hätten und damit der ganze Artikel von falschen Annahmen ausgeht.

Es wurde immer und immer wieder belegt, dass verfrühte Öffnungen dem Versuch gleichen, ein Atomkraftwerk im Handbetrieb zu regeln.

Wir wissen alle von Tschernobyl, wie das ausgeht.

Womit wir auch wieder zurück bei der Grünen Position sind: Sie ist eben keine Panikmache, sondern die logische Folge von einem Grundverständnis der Situation, ähnlich wie bei Atomkraft, bei der bis heute keine praktikable Lösung für den Umgang mit Atommüll bekannt ist.

Wenn wir versuchen, immer so viel zu öffnen wie grade geht, riskieren wir zusätzlich, dass Mutationen entstehen, gegen die die Impfungen nicht helfen. Und das würde uns mindestens einen ein Jahr längeren Lockdown einbrocken, weil neue Impfstoffe entwickelt und getestet werden müssten.

Ein Lockdown bis zur Eindämmung, wie er auch von NoCovid gefordert wird, ist der beste Weg, die sozialen Folgen zu minimieren.

Weitere Details und Referenzen

Datum: 2021-03-04 Do 00:00

Autor: ArneBab

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