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Langsame, simple Werkzeuge machen dümmer

Wir haben mehr und mehr Werkzeuge, die uns Arbeit abnehmen, aber sie sind langsam, so dass wir sie nicht als Grundlage für neue, komplexe Fertigkeiten nutzen können, weil die Hälfte der Zeit Wartezeit ist. Sie sind in ihrer Langsamkeit aber auch nicht komplex genug, dass wir die Wartezeit nutzen können.


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Sogar unsere Telefone reagieren durch Voice over IP langsamer, und Videokonferenzen haben oft Verzögerungen bis zu einer Sekunde; erzwungene Wartezeit, bevor eine Reaktion wahrnehmbar ist.

Die meisten Werkzeuge sind heute nicht gebaut, damit wir damit möglichst effizient arbeiten können, sondern um gerade nicht so unangenehm langsam zu sein, dass Leute aufhören, sie zu nutzen.

Dazu passt, dass Videospiele bei 9-11 jährigen mit höherer Intelligenz verbunden sind. Computerspiele reagieren meist ohne merkliche Verzögerung und fordern schnelle Reaktion und komplexe Interaktion.

Unsere täglich genutzten Werkzeuge sollten davon lernen.

Gamifizierung nicht als Verlust der selbstgewählten Initiative, sondern als gehirnfreundliche Art zu interagieren.

Kommentar zu „werden wir dümmer?“ von Arte (Kopie auf youtube).

ArneBab 2022-05-28 Sa 00:00 - Impressum - GPLv3 or later (code), cc by-sa (rest)