Digitaler Diebstahl - Wir zahlen GEZ, sie nehmen’s weg - Rundfunkänderungsstaatsvertrag

zu Warum Sie nicht mehr finden, was Sie suchen in der Tagesschau.

Die Beiträge zu löschen, für die ich die letzten Jahre jeden Monat GEZ gezahlt habe, ist für mich schlicht und einfach Diebstahl.

Das gleiche gilt für die PodCasts im WDR. Ich habe seit Monaten mein PodCast-Programm mindestens einmal die Woche an, damit ich keine Kabarett-Sendung verpasse. Letztes Jahr habe ich vor dem Urlaub vergessen, es anzuschalten, und prompt zwei Folgen vollständig verloren. Die Beiträge von Volker Pispers höre ich auch Jahre später noch sehr gerne. Sie sind für mich ein Rückblick in die Realität der letzten Jahre, und die beiden vepassten Folgen tun weh.

Ich zahle gerne GEZ, weil ich die Inhalte der öffentlich rechtlichen denen in den privaten Sendern vorziehe (und Deutschlandfunk immernoch der beste Musiksender ist – trotz 80% Wortanteil!). Außerdem will ich eine von Finanzinteressen unabhängige Presse. Woher sollen sonst halbwegs unparteiische Informationen zum Fehlverhalten von finanzstarken Gruppen kommen? Von den von ihnen finanzierten Sendern?

Und die Politiker, die mir die bereits gezahlten Inhalte wegnehmen und so die Monopolinteressen der Privaten über den Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen stellen, sind für mich schlicht und einfach Diebe.

Tauschbörsennutzer werden als Raubkopierer bezeichnet, obwohl sie niemandem etwas wegnehmen.

Was sind dann Politiker, die uns ganz direkt unsere bereits bezahlten Inhalte stehlen?

Für Mikroblogger: Filesharer sind Raubkopierer, obwohl sie nichts entfernen. Was sind Politiker, die bezahlte Inhalte stehlen? → http://draketo.de/node/333

PS: Die Kommentare auf der Seite der Tagesschau wurden bereits depubliziert. Ich bin froh, dass ich meinen hier bewahre.

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Zwangsgebühren der Privaten: Werbeanteil in Ladenpreisen

Toller Kommentar im NDR Forum:

Zwangsgebühren gibt es auch bei den Privaten, und die zahlt man selbst dann, wenn man gar keine Medien wie PC, Fernseher und Radio hätte, nämlich über die Preise. Was ist bitteschön an werbefinanziert anders? … Den Schrott auf RTL und Co. Tue ich mir nicht an, bezahlen muß ich trotzdem, über die Preise.Unregistriert.

Anmerkung: Über die höheren Preise für die DInge, die in den Medien beworben werden, weil für die Werbung Geld ausgegeben wird, das über teurere Artikel wieder reingeholt wird. Wer jetzt „höhere Verkaufszahlen“ sagt: Gäbe es die Werbung nicht, dann hätten andere Artikel höhere Verkaufszahlen (in deren Preis kein Werbegeld ist) wären also nochmal billiger.

Und da in der Werbung nunmal nicht nur nutzlose Luxusgüter angepriesen werden, die ich eh nicht kaufe, wenn ich die Werbung nicht gesehen habe, sondern auch Dinge, die jede von uns braucht, muss ich die Kosten für die Werbung mitzahlen, selbst wenn ich keine werbefinanzierten Sendungen schaue.

Private Löscher

→ Kommentar beim NDR: Das Löschen von Internet-Archiven.

Danke für den Beitrag!

> "Es wird immer deutlich gemacht an tagesschau.de: Müssen Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender, ohne dass dieses nun das Problem umfassend beschreiben würde, müssen die tatsächlich ins Internet gestellt werden, oder ist das nicht das Privileg der privatwirtschaftlich verfassten Medien?"

Allein diese Aussage ist eine Unverschämtheit. Ich will Tagesschau ansehen. Das ist meine einzige Quelle für Mainstream-Neuigkeiten. Aber um 20:00 kann ich sie nicht schauen.

Deswegen schaue ich sie am Tag darauf via PodCast. Seit mehr als einem Jahr.

Und dafür zahle ich auch GEZ. Und für Kabarett im WDR2, jeden Tag um 11:00 – auch via PodCast.

Damit habe ich zwar effektiv ein lokales Archiv, aber wenn ich im Urlaub bin, muss ich meinen Rechner laufen lassen, damit ich danach die PodCasts habe. Obwohl ich auch im Urlaub dafür zahle.

Wenn die privaten kein Programm haben, das mit den öffentlich rechtlichen konkurrieren kann, sollten sie an ihrem Programm arbeiten. Die Depublikation auf Druck von Lobbyinteressen ist schlicht und einfach Diebstahl.

Das ist, als würde man eine Stadt bombardieren, um die Bauwirtschaft anzukurbeln.

Ich gehöre übrigens zu den Bloggern, die sich beschwert haben.

Wenn es um die eigenen Pfründe geht, ist den privaten kein Mittel zu schäbig, aber wenn wir ihnen sagen würden „jeder Nutzer muss die Freiheit haben, Inhalte im Netz zu kopieren und weiterzugeben“ könnten wir uns auf einen Proteststurm sondergleichen einstellen, vemutlich inklusive Verfassungsklage und Geschichten über den drohenden Untergang der Medien.

gute Musiksender

Hallo Arne, einen schönen Artikel über Musiksender (mit Tipps) gibts auch hier: http://www.zeit.de/2005/09/RettetdasRadio

Mag von 2005 sein, ist aber

Mag von 2005 sein, ist aber trotzdem interessant zu lesen. Danke!

Allerdings ist das natürlich alles flüchtig. Wenn ich eine gute Sendung höre, will ich die eigentlich weitergeben können (nicht weiterverkaufen, sondern einfach weitergeben). Und ich will sie später wieder hören können, gerade bei guten Sendungen (Dudelkram kommt eh immer wieder, gutes hält sich). Und das ist, wo die Depublizierung riesigen Schaden anrichtet: Gut produziertes Programm muss offline gehen und kann so gar nicht erst ein Publikum finden.

Unfug teilweiser Depublikation

@René: Die Depublizierung „teilweise“ wieder aufheben und gegen Entgeld anbieten ist Unfug.

Die öffentlich Rechtlichen haben einen Bildungsauftrag, und jede Barriere, die sie zwischenschalten, behindert diesen Auftrag. Und Sie wollen so eine Barriere aufbauen. Das Beste, was den öffentlich Rechtlichen für ihren Bildungsauftrag passieren kann ist, dass viele Multiplikatoren (Blogger, twitterer, denter, …) ihre Beiträge verlinken und so die Wirksamkeit ihres Bildungsprogramms um ein Vielfaches verstärken.

Mit ihrem Modell hätte aber eben nicht jeder die Wahl: Ich könnte nicht entscheiden, jedem Besucher meiner Seite einen Link zu geben, hinter dem er den Beitrag findet. Ein 12 jähriger Schüler kann nämlich nicht einfach für Inhalte zahlen.

Derselbe Schüler kann aber einfach frei verfügbare Artikel abrufen.

-snip Renés Beitrag -

@René: Dass die Idee, teilweise zu depublizieren, Unfug ist (oder, falls das Wort zu stark sein sollte: kontraproduktiv), haben Sie selbst gerade schön gezeigt:

> Die Rundfunkgebühren um 1,16 EUR/Monat zu verbilligen…und dafür den Zugang zu den Onlinemedien grundsätzlich kostenpflichtig machen…Das wäre fair.

Nein. Fair wäre es, wenn dann derjenige, der einen Computer aber keinen Fernseher nutzt, nur diese Gebühren zahlen muss. Dann verlieren die Öffentlich-Rechtlichen aber wieder Einnahmen in ähnlicher Höhe ihrer Einsparungen (pro Jahr mehr). Also müssten alle anderen trotzdem die gleichen Gebühren zahlen, um das gleiche Angebot zu haben, abzüglich der Webseiten ⇒ versteckte Gebührenerhöhung bei gleichzeitiger Verringerung des Angebots.

Immer mehr Leute haben nur noch einen Rechner (bzw. ein Internetfähiges Handy!), also würden die Einnahmen immer weiter fallen, alle anderen würden also immer höhere Gebühren zahlen müssen, um den Bildungsauftrag der ÖR zu ermöglichen.

Zusätzlich gibt es jetzt gerade eine Reform der GEZ, die festlegt, dass jeder zahlen muss, egal ob er einen Computer oder einen Fernseher hat. Daher haben die Öffentlich-Rechtlichen mindestens einen moralischen Auftrag, ihre Inhalte auch für diejenigen anzubieten, die einen Computer aber keinen Fernseher haben. Und anbieten im Internet ist nur dann möglichst effektiv, wenn Leute die Inhalte zu jeder Zeit abrufen können (dadurch wird durch die Gebühren zu nicht allzu hohen Kosten mehr bewirkt ⇒ höhere Effizienz).

Nun aber zu einem weiteren Grund, warum die Idee in meinen Augen dem Zweck der ÖR widerspricht: Die öffentlich Rechtlichen haben einen Bildungsauftrag, durch den sie gewisse Verpflichtungen haben (z.B. was Hagbard Celine als „verlässliche Information“ beschrieben hat). Um sie halbwegs unabhängig von der aktuellen Regierung zu machen, sind die Gebühren nicht Teil des Haushaltes und werden getrennt von den Steuern erhoben. Ein Abo-Modell würde sie dagegen zu einer ganz normalen Firma mit Zusatzverpflichtungen machen – inklusive dem Zwang, möglichst viele Zuschauer zu haben.

> Und wenn man mit dieser wirtschaftlichen macht sich im Internet breit macht, dann fegt man alle kleinen von der Bildfläche weg…Das ist Fakt

Das ist kein Fakt. Denn die Gebühren sind zu einem Gutteil bereits gebunden. Sonst würden weitaus mehr als 600 Millionen dafür ausgegeben. Aber eine Gegenfrage: Wieviel Geld haben die privaten Fernsehsender? Hätten Sie es lieber, dass wir im Internet nur Murdoch, Berlusconi und deren Freunde haben? Gerade im Internet brauchen wir eine Quelle von gesicherten Informationen, und die von reichen Werbekunden abhängigen Privaten können die nicht liefern.

Hier ein Gegengewicht zu liefern ist daher die Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen.

Ihnen Werbung zu verbieten würde dabei meiner Ansicht nach allerdings helfen.

Und noch ein Punkt, der gegen die Depublikation spricht: Die Inhalte einfach verfügbar zu halten ist vergleichsweise billig. Kosten entstehen, wenn viele Nutzer darauf zugreifen. Also entsteht der Großteil der Kosten in den ersten sieben Tagen. Eine typische Folge der Tagesschau belegt bei mir (heruntergeladen als PodCast) etwa 20 Megabyte für 15 Minuten Material. Also 80 Megabyte pro Stunde. Die gesamten 550 Stunden Fernsehen pro Tag belegen also in der Qualität gerade mal 44 Gigabyte. Also 16 Terabyte pro Jahr. Selbst wenn wir dreifache Replikation annehmen (also 50 TB haben), würde ich für Platten mit der Kapazität gerade mal 5.000€ zahlen. Nehmen wir das hundertfache für Hochverfügbarkeit, sind wir immernoch nur bei 500.000€ pro zu archivierendem Jahr (einmal zu zahlen). Dazu Stromkosten. Da Platten aber immer billiger werden (die Kapazität steigt quadratisch), die größe der Inhalte aber nicht notwendigerweise steigt, wird das potenziell jedes Jahr billiger. Und es macht nur einen Bruchteil der Kosten für das Internetangebot aus.

Und sie müssen zu Archivzwecken eh gespeichert werden.

Also hat das reine vorrätig Halten von Inhalten, die nicht angefragt werden, keine relevanten Kosten.

Damit entstehen die Kosten für alte Inhalte dadurch, dass Leute darauf zugreifen. Und das ist schlicht eine Erfüllung des Bildungsauftrages, also ganz klar abgedeckt.

Wenn die meisten Zugriffe nur auf aktuelles Material erfolgen (Im Sinne von „die meisten verlieren dadurch doch nichts“), dann sind auch die Einsparungen durch Depublikation vernachlässigbar. Die Änderung würde dann einfach darauf abzielen, die ÖR im Netz zu verkrüppeln, aber keine relevanten Einsparungen bringen.

Greifen allerdings viele Leute auf altes Material zu, dann ist es ganz klar Teil des Bildungsauftrages, dieses Material verfügbar zu halten. Denn eine besondere Eigenschaft des Netzes ist eben, dass man zu jeder Zeit an die Inhalte kommt, und die Depublikation ist einfach nur ein Relikt aus der Zeit, als dieser Zugriff technisch nicht möglich war. Damit ist dann allerdings auch klar, was diejenigen sind, die die Änderung beschlossen haben.

Liebe Grüße, Arne

PS: Nein, nicht alle Ihre Ideen sind Unfug. Aber die teilweise Depublizierung ist in meinen Augen nicht nur wenig sinnvoll, sondern kontraproduktiv.

PPS: Vorsicht: Fragen sind keine Fakten.

PPPS: Jemand, der nur Privatfernsehen schaut, muss auch für die ÖR zahlen, obwohl das nur einen Bruchteil des Angebotes ausmacht.

Und anders als im Fernsehen sind im Internet ansonsten unabhängige Seiten miteinander vernetzt. Ich kann ein Weblog zum Schneidern mittelalterlicher Gewandung lesen, das auf eine historische Sendung der ARD verweist (ganz klar Bildungsauftrag: Geschichte) – als Beispiel für gut recherchierte Gewandung. Oder eine Seite zur Kriegsführung in ferner Zukunft, die für physikalische Grundlagen auf eine Sendung des Telekolleg verweist. Die ÖR sind daher eher präsenter als im Fernsehen, aber weniger exklusiv.

Sie sind einfach Teil der verfügbaren Informationen und bieten einen Anker aus (großteils) unabhängigen Inhalten. Und genau dafür bezahle ich GEZ.

Gefährlich und Notwendig – oder einfach Gut und Sinnvoll.

@René: P5S: Die These, dass die ÖR alle anderen von der Bildfläche fegen, widerspricht der These, dass wir im Internet automatisch ausreichend Informationen haben, weil es so vielfältig ist.

Nur eine von beiden kann wahr sein.

Wenn die ÖR alle anderen wegfegen können, dann kann ein Berlusconi das auch, so dass wir nicht automatisch ausreichend unabhängige Informationen hätten, also brauchen wir die ÖR im Internet.

Können sie nicht alle anderen wegfegen, dann gibt es auch keinen Wettbewerbs-Grund, sie zum Depublizieren zu zwingen.

Entweder sie können den Privaten gefährlich werden und wir brauchen sie.

Oder sie können den Privaten nicht gefährlich werden und es gibt keinen Grund, sie zu verkrüppeln.

Beides zeigt den Unfug des Depublikationsgesetzes.

Frage an meine Landtagsabgeordnete – Abgeordnetenwatch

Sehr geehrte Frau Bauer,

Durch den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag werden gerade jetzt zehntausende gebührenfinanzierte Beiträge der öffentlich Rechtlichen aus dem Netz entfernt und so für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht.

Diese Seiten werden allerdings von vielen anderen Webseiten als Referenzen genutzt, so dass ungezählte Informationssuchende und Interessierte nur noch Fehlerseiten sehen, wenn sie die Quellen der entsprechenden Artikel im Netz sichten wollen.

Da ich in der letzten Wahl grün gewählt habe, möchte ich gerne wissen, wie Sie Sinnhaltigkeit und Auswirkungen dieser Aktion einschätzen – und falls den Nutzen bezweifeln, was sie dagegen tun wollen.

Liebe Grüße,
Arne Babenhauserheide

http://www.abgeordnetenwatch.de/theresia_bauer-520-39379.html

Bitte macht mit! Wenn jeder von uns seine Landtagsabgeordneten anschreibt, werden wir sehr schnell einen Großteil von ihnen erreicht haben.

Und auf Abgeordnetenwatch ist es öffentlich sichtbar, wenn Fragen nicht beantwortet werden.

(Beitrag auch geschrieben auf http://blog.tagesschau.de/?p=8089&cp=2#comment-55149)

Der Internetauftritt der öffentlich Rechtlichen

@Patrtick: Der Internetauftritt der öffentlich Rechtlichen ist das einzige, was mir die GEZ bringt. Dass jetzt da auf Weisung von planlosen Politikern gestrichen wird ist schlicht Diebstahl.

Und 600 Millionen Euro wären noch unter 10% des Gesamtetats, und zwar nicht nur für ARD und ZDF, sondern für alle öffentlich Rechtlichen zusammen.

Deine Aussage ist nun aber: „Sparen wir 10%, dann können wir 10% mehr Sendungen machen“ … sie aber leider nach 7 Tagen schon nicht mehr sehen.

Was dadurch zum Beispiel passiert ist das hier: http://www.swr.de/daserste/quoten-klicks-und-kohle/-/id=3436570/nid=3436...

Da war ein im Weblog Medienwissenschaft verlinkter Beitrag zu den Hintergründen der Änderungen.

War, denn er ist nicht mehr da. „Dank“ dieser Änderungen.

Fazit: Ein Beitrag, den ich bezahlt habe aber jetzt nicht sehen darf.

… wenn Sie solche Änderungen gut heißen, bedeutet das für mich, dass sie völlig übersehen, wie sich heutzutage Informationen im Netz verbreiten.

Jemand sieht einen tollen Beitrag. Er schreibt darüber in seinem Blog, auf identi.ca oder Twitter. Oder macht einen PodCast darüber.

Andere sehen den Bericht darüber, gehen weiter zur Quelle und verlinken wieder.

Die nächsten verschicken den Link per Mail. Andere leiten die Mail an ihre Freunde weiter oder schreiben in IRC oder einem IM-Programm drüber.

und …

… „dank“ der neuen Regelungen ist der Link wahrscheinlich tot, wenn die dritten von ihm hören.

Da wird der Bildungsauftrag und das Interesse der Allgemeinheit den Interessen von einigen Privatverlagen und -sendern geopfert.

Idiotie. Da es von Politikern beschlossen wurde fast schon Idiocracy. Oder Feudalismus, denn wer von reicher Geburt ist, bekommt große Vorrechte und kann sich Gesetze maßschneidern lassen.

Zusatz: Internet ist ein ideales Informationsmedium

@Alter Falter: Das „Spaß-Medium“ Internet ist meine primäre Informationsquelle. Für allgemeine Inhalte via Tagesschau-Podcast, für Spezialthemen sowieso (freie Software, Spiele, …).

Fernsehen nutze ich nur, um mit meiner Frau ein paar Serien zu sehen. Für Informationen ist ein reines Frontalmedium ohne Kommentarfunktion und Verifikationsmöglichkeiten meiner Meinung nach gänzlich ungeeignet.

Radio nutze ich zur Zeit gar nicht - abgesehen höchstens dann und wann von einem Livestream von Deutschlandfunk.

Für die Onlineangebote der öffentlich Rechtlichen zahle ich allerdings gerne GEZ, denn die sind wirklich nützlich. Und gerade das wird von der Politik zerstört!

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