Bradley Manning hat das richtige versucht

Bradley Manning hat illegale Vorgänge in der Armee gemeldet, wie es die Pflicht jedes Staatsbürgers ist (und wenn nicht die rechtliche, dann die moralische - wenn wir unseren Rechtstaat bewahren wollen).

Dass er es nicht der Führung sondern Wikileaks gemeldet hat, erweist sich im Licht seiner als Folter einzustufenden Behandlung als die richtige Maßnahme. Er wird als Staatsfeind behandelt, obwohl seine Handlungen die Grundlagen seines Staates besser schützen als jeder Krieg, den die USA bisher geführt haben (zumindest wenn wir die Verfassung als Grundlage des Staates ansehen…).

Sein einziger Fehler war, sich erwischen zu lassen.

Fazit: Lern jetzt sicher zu leaken, bevor du in eine Situation kommst, in der du diese Fähigkeit brauchst, um deiner persönlichen Verpflichtung nachzukommen oder deine Grundrechte zu schützen. Sollten wir die faktische Redefreiheit und Pressefreiheit (GG Artikel 5) verlieren, wäre es ohne diese Möglichkeit viel schwerer, sie wieder zurückzugewinnen, denn gemeinsame Organisation wäre kaum mehr möglich.

Daher installier dir Freenet. Der Regierung zu vertrauen, dass sie unsere Redefreiheit immer bewahrt, könnte sich als gefährliche Naivität erweisen, denn demokratische Änderungen brauchen Zeit, aber ein internationaler Knebelvertrag ist schnell verwirklicht und nur mit viel Aufwand zu lösen. Um ihn durchzuwinken, braucht es nur etwas externe Motivation.

Und Abgeordnetenbestechung ist in Deutschland immernoch legal.

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((λ()'Dr.ArneBab))



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