Draketo neu: Kommentare

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Aktualisiert: vor 11 Stunden 30 Minuten

Keinen binären Geschlechtseintrag

Sa, 05/18/2024 - 08:34

Kommentar zu einem Kommentar zu einem Taz-Artikel, der gegen nicht-binäre Ansprache Emma zitierte, es solle keinen anderen Geschlechtseintrag geben.

Ich hatte schon vor 25 Jahren einen Yahoo-Account in dem ich es geschafft hatte, den Geschlechtseintrag zu verweigern (alte Systeme, die die Eingaben nicht richtig prüften ☺), und ich habe es Jahre lang vermieden, online mein Geschlecht zu nennen. Das war noch in E-Mail-Listen und es wurde akzeptiert.

Offline war mir das nicht wichtig (da habe ich einfach gesagt, Leute, die mich kennen, müssen akzeptieren, wenn ich manchen Stereotypen nicht entspreche), aber ich bin froh, dass den binären Geschlechtseintrag zu verweigern jetzt für diejenigen geht, für die das im echten Leben wichtig ist.

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How Antizionism with Antisemitic stereotypes is Antisemitic

Do, 05/16/2024 - 06:03

A reply in mastodon where someone defended the use of the term “bloodthirsty zionist”.

Your answer shows that you know that you only have a vague idea what Zionism is. Wikipedia would have you covered: https://en.wikipedia.org/wiki/Zionism

The part you’re missing:

… an effort to put a stop to the exoduses and persecutions that have marked Jewish history …

You can criticize some actions done for some concrete variety of Zionism, but by demonizing Zionism in general you deny the right of Israel — and any home for Jews — to exist.

A positive interpretation of not understanding why prefixing “bloodthirsty” is antisemitic is that you have no idea about antisemitism. And go on to defend a term even though you know that you do not know what it means.

Saying “bloodthirsty zionists” is similar to saying “child-molesting gays”. Except that saying “bloodthirsty” to slander Jews goes back much further.

See i.e.: abc.net: Dominant Themes in Contemporary Antisemitic Discourse

The principal themes are:

  • Jews as Christ-killers;
  • Jews as bloodthirsty - the blood libel;
  • the Jewish lobby as inordinately powerful and illegitimate;
  • Jews/Zionists as controlling banks, media, and politicians; and,
  • Jews/Zionists as Nazis.

and

The blood libel originated in Europe during the Middle Ages, and referred to the false accusation that, for religious rituals and purposes, Jews kidnapped and murdered a Christian, often a child, in order to drink his blood.

For many centuries, the blood libel was the primary means for inciting hatred against Jews, and it often resulted in massacres, sometimes of entire Jewish communities. In 1840 the blood libel idea was brought to the Arab and Islamic worlds …

I hope you understand now why defending this term — even worse: in a thread about antisemitism — gets you blocked.

In general, taking a term of which you know that you don’t really know what it means and prefixing it with “bloodthirsty” is offensive.

Even if you didn’t know how much worse this becomes when it ties into the ages-old blood libel slander against Jews, this general rule should be obvious.

And when a Jew calls you out on that, the right way to act is to pause and do some reading whether there’s something big you missed.

Like centuries of massacres.

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Merz und Linnemann: Ideologie statt Freiraum

Mi, 05/08/2024 - 06:39

Kommentar zu CDU Grundsatzprogramm in der Taz.

  • Atomkraft statt Völkerrecht
  • Ideologie statt Freiraum
  • Knechtschaft statt Teilhabe

Das ist wohl das neue Gesellschaftsbild der Merz-CDU.

Und dann „beklagt Linnemann die Polarisierung“ und fehlendes Vertrauen?

… sagt Linnemann …
Nur, so hat er es der Bild nicht gesagt.

Das ist dann wohl Symptomatisch für den aktuellen Kurs der CDU.

Daniel Günther fordert stattdessen, dass die CDU mehr Merkel wagen sollte.

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Schweden: Bargeld notwendig für Resilienz

Mo, 05/06/2024 - 05:33

Kommentar zu Missing Link: Karten-Pionier Schweden entdeckt die Bedeutung von Bargeld neu

Als großes Sicherheitsdefizit sieht die Nationalbank die Funktionsfähigkeit des digitalen Zahlungsverkehrs bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Stromausfällen oder auch in kritischen Situationen wie im Falle einer Cyberattacke.

Endlich! Es brauchte erst einen Krieg, damit sie es verstehen, so wie es erst Corona brauchte, damit wir verstehen, dass es kritische Berufe gibt (ich weiß nicht, was es braucht, dass wir dieser Erkenntnis mehr Taten folgen lassen).

Aber dass es diese Erkenntnis endlich gibt ist gut.

„Als allgemeine Regel müssen Händler, die lebenswichtige Güter verkaufen, zur Annahme von Bargeld verpflichtet werden“.

In der Umfrage 2023 gab die Hälfte der Befragten an, dass sie bar zahlen wollten, das Geschäft dies jedoch nicht akzeptiert habe.

Ich hoffe, dass uns das in Deutschland nicht droht. Allen Unkenrufen zum Trotz.

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Meine öffentlichen Rollenspielmitschriebe

So, 05/05/2024 - 08:23

Antwort auf den Kleine Helden comic Schreibt auch ihr fleißig mit?Fediverse Tröt.

Die neusten öffentlichen¹ zuerst:

¹: manche sind privat. Obwohl sie cool sind, aber ich bräuchte das OK von allen Beteiligten, weil sie sehr persönlich sind. Und manche sind Steno in Notizbüchern.

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Travelling through black holes by sacrificing stars?

Di, 04/30/2024 - 23:29

Comment to Something Strange Happens When You Follow Einstein's Math by Veritassium.

Does the black hole’s event horizon expand as more elements enter the black hole, because the mass increases? What happens to the objects which were exactly at the event horizon before the expansion?

And if a rotating black hole loses mass through radiation and contracts, does that cause things to move outside the event horizon?

So if I flew into the event horizon and prepared beforehand to drop a star into the black hole at the other side of the black hole to expand it, could I cross the event horizon?

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Climate Doomism und Collapse: da braut sich übles zusammen

Di, 04/23/2024 - 17:13

Tadzio Müller von „Climate Justice Action“ ist abgestürzt und verbreitet jetzt Climate Doomism.

Bewirbt Leute, die zu Aufständen aufrufen ...

... und wohl Nachrichten Russischer Propaganda-Accounts weitergeben.

Wohin es führt, collapse zu feiern, sind Theorien wie „wenn der globale Norden entvölkert wird, hilft das dem globalen Süden“, deren Argumentation auf komplett tönernen Füßen steht (ich habe sie heute gründlich zerlegt), was sie aber nicht wahrhaben wollen.

Etwas Kontext: Climate Doomism wird über Youtube-Ads verbreitet.

Da braut sich grade was echt übles zusammen.

Tadzio Müller hat sich dazu geäußert, dass er kritisiert wird. Sein text liest sich wie von einem Kommunikationsexperten geschrieben.

Bingo-Wörter verwendet (climantifa), es persönlich gemacht und den Benannten einfach mal unterstellt, was sie angeblich denken, umdefiniert, was Kollaps bedeuten soll (Selbstverständlichkeiten verloren) und dabei verschwiegen, dass das den Zusammenbruch des Staates impliziert, und wechselnd zwischen unausweichlich oder doch nicht.

Klingt nach Krisenkommunikation, um in der eigenen Community den Backlash zu seinen Zielen zu minimieren.

Was er verschweigt, ist dass viele daran arbeiten, gerade einen Zusammenbruch der Ordnung zu vermeiden, indem die gesamte Gesellschaft resilienter wird.

Auf erwartbare Katastrophen gibt es verschiedene Möglichkeiten zu reagieren: sie ignorieren (was dumm ist), die Gesellschaft darauf vorbereiten, oder auf den Zusammenbruch der Gesellschaft zu bauen und Kleingruppenlösungen zu suchen.

Letzteres habe ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder bei Libertären gesehen. Oft Trump-nah.

Daher bleibt es dabei: Da braut sich grade was echt übles zusammen.

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Voyager 1 sendet wieder Informationen

Di, 04/23/2024 - 17:13

Die NASA berichtet, dass Voyager 1 wieder verständliche Daten sendet. Seit Letztem Dezember kamen nur noch kaputte Daten an. Sie haben jetzt auf 22,5 Lichtstunden Entfernung einen kaputten Chip gefunden und Teile des Codes auf andere Chips übertragen. Damit sendet Voyager wieder Status-Informationen.

Das Team geht davon aus, binnen der nächsten Wochen das gesamte System repariert zu bekommen, so dass Voyager 1 dann wieder wissenschaftliche Daten liefern sollte.

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EU-Ratspräsidentschaft will Chatkontrolle besonders gegen Datenschutz richten

Mi, 04/17/2024 - 21:41

Kommentar zu Chatkontrolle: Verschlüsselte Messenger-Dienste sollen prioritär gescannt werden

Laut einem Leak aus der EU Ratspräsidentschaft will sie die Chatkontrolle vor allem auf Datenschutzfreundliche Dienste richten — die in dem Entwurf des Parlaments explizit dagegen geschützt sein sollen.

Je mehr die Dienste selbst die Privatsphäre ihrer Nutzer gefährden — z.B. durch nur manchmal verschlüsseln — desto weniger sollen sie gescannt werden.

Außer sie werden von Geheimdiensten, Polizei und Militär genutzt — die dürfen natürlich nicht abgehört werden. Wird spannend, wem sie dann Listen der Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden geben. Eine Liste aller Mitarbeiter von Geheimdiensten Zwecks Ausnahme von der Überwachung — doxxing die Mitarbeiter gleich durch ihre Arbeitgeber.

Und Berufsgeheimnisse sollen auch nicht gescannt werden.

Sie meinen also, sie können Berufsgeheimnisse erkennen, bevor sie die Verschlüsselung brechen, und dadurch präventiv ausnehmen.

Weil … Magie?

Damit kann ich mich nur Elina von CCC anschließen: dadurch werden alle meine Bedenken bestätigt.

Wenn euch das Sorgen macht, wohin sich das gerade entwickelt, dann wäre es Zeit, präventiv Kommunikationsmethoden aufzubauen, die die Koordination der Wiederabschaffung solcher Überwachung ermöglichen, falls wir mal einen der Kämpfe verlieren.

Höchste Zeit, Freenet / Hyphanet zu installieren und euch mit eurem Freundeskreis über Freund-zu-Freund-Verbindungen zu vernetzen. Die verbergen zusätzlich zum Inhalt auch, wann und ob ihr kommuniziert.

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Integrationsbeauftragte Güner Balcı über Antisemitismus

Di, 04/16/2024 - 14:54

„Das ist bis heute so, dass uns das überrascht, wenn wir jemanden treffen, der reflektiert an das ganze herangeht und beide Seiten in Abwägung zu Wort kommen lässt.“

„Ohne den christlich geprägten Antisemitismus wären wir nicht in der Situation in der wir jetzt sind.“

„Eine Situation wie heute in Neu-Kölln, wo Juden und Israelis nicht sicher auf der Straße sind“

„Dass man sich weder [durch Rechtsextreme] instrumentalisieren lassen darf, dass man aber auch nicht davor zurückschrecken darf, schwierige Themen anzupacken“

„Eine Bedingung ist bei mir, dass demokratische Werte nicht abgelehnt werden und nicht bekämpft werden. … Antisemitismus, Frauenhass und Homophobie sind Dinge, die … nicht gehen bei Kooperationspartnern.“

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AfDer-Propaganda über Thumbnails

Mi, 04/10/2024 - 08:38

Kommentar zum Artikel Thumbnails bei YouTube: Vor dem Klick schon rechts in der Taz.

Was mir hier fehlt: Die Vorschaubilder wirken sogar bei denen, die bewusst nicht darauf klicken.

Der Empfehlungsalgorithmus von Youtube produziert damit direkt Einflussnahme — nicht daraufzuklicken ist eine Entscheidung, aber es gibt keine Entscheidungsmöglichkeit, sowas gar nicht zu sehen, auch weil die AfDer viele unterschiedliche Kanäle nutzen, die sich nicht alle ein für alle mal blockieren lassen.

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De-Orchestrated XZ

Fr, 04/05/2024 - 06:27

Comment to the video What Everyone Missed About The Linux Hack.

In Freenet / Hyphanet we’ve discussed for a long time that there will be people attacking us.

When I wrote a while ago “I can’t stand ...” it took less than a week until someone started picking exactly that wound. That lit all red flags for me. So I talked to other hobby devs about that and said “if those want me to stop, that’s all the more reason to keep going.” But xz is much more critical for all of the web than what I’m working at.

Search for “de-orchestrating freenet with the queens project” if you want to have a list of stuff you see as free software project that’s high profile on attackers’ lists.

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Bei Orkenspalter TV zu „GratisRollenspielTage: Indie-Talk“

Mo, 04/01/2024 - 18:50

„Indie und die Indies“-Abend bei Orkenspalter TV (Mhaire und Nico) auf Youtube.


„Talks zum Gratisrollenspieltag: 50 Jahre Rollenspiele, die Indie-Szene und die Bedeutung des GRT“

Aufnahmen von letzter Woche sind jetzt auf Youtube!

mit den Indi-Bastler*innen

bei Glgnfz, Meister des Babbel-Stabes (danke, dass du sichergestellt hast, dass alle Spotlight hatten), und natürlich Indie, der neben Mhaire lag (Hundecam!) und sich fragte, wann es wieder Leckerli geben würde ☺.

Und ich habe gelernt, dass auch Nico viel im T3 in Karlsruhe war und wir uns eigentlich kennen müssten. Die Welt ist echt klein.

Wir hatten etwas Lehrer*innen-Überhang und einen tollen Abend. Schaut ihn euch an!

„Talks zum Gratisrollenspieltag: 50 Jahre Rollenspiele, die Indie-Szene und die Bedeutung des GRT“: https://www.youtube.com/watch?v=04quqMuyjkY

Ich muss übrigens was korrigieren: Trudy hat mir erlaubt, das Logo frei zu lizensieren, und ich habe ihr versprochen, dass sie 30% des Gewinns des Grundregelwerkes bekommen wird, solange es ihr Logo verwendet.

Das hatte sie nicht gefordert, sondern ich wollte (und will) es, damit sie wenigstens einen kleinen Pfad hat, auf dem sie irgendwann von Illustration leben kann. Und sie kann es jetzt! https://synticfaye.com/

Deswegen bringe ich ihr zur FilkCONtinental meist 1-5 Euro mit (30% dessen, was ich von lulu/epubli für das Grundregelwerk bekomme).

Die späteren Bilder hat sie mir wirklich geschenkt, das Logo hat sie mir gezeichnet, obwohl sie wusste, dass es wahrscheinlich nie viel Geld einspielen wird.

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Annoyed by lazy negative critics

Mo, 04/01/2024 - 18:50

A comment to critics in the Larian forums.

  • bg3: wins most awards in 2023 and continues to win awards in 2024
  • lazy critic: this game is so bad, every aspect is bad, except for (some aspect) that’s kind of decent

(not all critics are lazy, but the ones who are are annoying me)

If you write a criticism claiming that a game is bad and that game won a huge number of awards for many different aspects of it, you have to explain the awesome success of that game.

Otherwise your criticism lacks substance.

I’ve read many criticisms in these forums now, some of them just destructive negativism, and I’m annoyed by how many of those didn’t take this most basic step to make their criticism plausible. Reading them just wasted my time.

If you don’t like a game and you think your dislike can be generalized, it’s on you to explain why that game is still one of the most revered games of its time.

If you successfully do that, then reading your criticism is a good use of the time of people interested in criticism. It might then actually make this game or the next game better. Which is the constructive value in criticism.

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„Für nur eine Tasse Kaffee pro Monat“

Do, 03/28/2024 - 12:50

“Just the cost of a cup of coffee each month, help keep the project maintained and releasing.” ← das ist das 5€ Level.

Ich frage mich, was für Kaffee sie trinken. Meiner ist definitiv billiger. Für 5€ kann ich mehr Schokolade kaufen, als ich an einem Tag essen kann.

Was mich an dem Wert gerade¹ so irritiert ist, wie abgehoben er ist — wie sehr er Leute ausschließt, für die 5€ viel Geld sind. Und mir ist klar, wie abgehoben es ist, dass ich das jetzt mit Schokolade vergleiche und nicht etwa mit einem Mittagessen.

¹: ich habe das Jahre lang gesehen und das nicht wirklich wahrgenommen.

Ich kann für 5€ Kaffee trinken. Aber ich könnte mich auch in der Mittagspause mit anderen im Park auf eine Bank setzen und selbstgemachten Kaffee aus der Thermoskanne trinken.

Das wäre eigentlich viel schöner, und auch wer aufs Geld achten muss, kann mitmachen.

Das zeigt außerdem, wie schlecht übliche Innenstadt-Infrastruktur ist, weil auch „wir können in den Park gehen“ ganz schön abgehoben ist: viele haben nicht den Luxus, dass ein Park in Fußreichweite ist, und Parkbänke werden mehr und mehr durch hostile architecture verdrängt.

Es zeigt aber halt auch, wie viel besser unsere Infrastruktur wird, auch von ökonomischer Effizienz her, wenn wir sie für alle Menschen entwerfen.

Mich irritiert dabei gar nicht die Höhe, sondern die Beschreibung. 5€ für etwas tief geschätztes oder für täglich genutzte Infrastruktur sind nicht viel. Mit der Beschreibung „ein Kaffee“ wenden sie sich aber an die, für die 5€ nur ein Kaffee sind.

Während die Geförderten oft Leute sind, für die das gerade nicht stimmt.

Das hat den strukturellen Effekt, dass Kreative für Bessergestellte arbeiten.

Ein Teil davon kommt sicher durch die Mindestgebühren von PayPal. Einen anderen Teil vermute ich darin, dass die Plattformbetreiber zu denen gehören, für die 5€ ein Kaffee sind, und das nicht reflektieren.

In den Hartz4-Sätzen sind pro Tag 5,19 Euro für Essen.

Fünf Euro sind also ein Tag Essen mit Hartz4. Und das ist im reichen Deutschland.

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Nuhr Realitätsverlust

Do, 03/21/2024 - 14:10

Ich habe ein Interview mit Dieter Nuhr gehört. Seine Shows ertrage ich wegen ihrer Plattheit schon lange nicht mehr, aber ein Interview zur Frage „Spaltung der Gesellschaft“ mit ihm fand ich interessant.

Nuhr behauptet darin, zwischen 3000€ und 5000€ Bruttolohn wäre kaum ein Unterschied spürbar.

Und zeigt damit, dass er den Kontakt zur Realität verloren hat.

Ich spüre den Unterschied.
Deutlich.

Er sollte sich als Satiriker auch selbst in Frage stellen. Erst dadurch kann das, was er sagt, andere auf neue Gedanken bringen. Sonst ist er nur Wiederkäuer von Gedanken, die das Publikum eh schon hat.

Und macht damit genau das, was er im Interview eigentlich zurecht kritisiert. Merkt Nuhr nicht, dass er sich selbst zuhören müsste? Oder meint er mit seiner Kritik nur andere?

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Frieden in Rückblenden

Mo, 03/18/2024 - 10:33

Fixe Idee: Ich würde gerne eine Geschichte schreiben, in der alle Kämpfe durch Rückblenden beendet werden, in denen Leute vorher schon mit den Erreichbaren Personen auf der anderen Seite gesprochen haben und sich die Kämpfer dadurch weigern zu kämpfen.

In der die Heldentaten von denen vollbracht werden, die Menschen versöhnen, Hass auflösen und Wege zum friedlichen Zusammenleben finden.

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Communication critique dies when it becomes a slogan slaughter-fest

Mo, 03/18/2024 - 06:20

Note on a reply to an answer on a comment about a reaction to a cut version of Die Anstalt, topic: Middle East.

This thread is an example how critical thinking fails when it turns into throwing slogans into each others face. I am a friend of the FLICC-Poster which shows and names common desinformation methods (translations), but even for these, using them as slogans where they are not applicable is a disinformation method in itself.

The thread which promted this:

Your video misses the part where the US American walks onto the stage and tells them that they do dumb US bashing because Germans were first with many of the atrocities: “Wherever we go, the Germans were there first. 1942 Germans paid the Jihad so the Arabs can fight the English.”

The answer to this was: “what about ...”. My reply:

No: essential context. Whataboutism is when you try to deflect what someone says by pointing elsewhere. It is not when you yourself build a nuanced image of reality by showing the different aspects. And when you leave that essential context out, because it’s inconveniently breaking an oversimplified message, it’s propagandist distortion.

What happens in the video and what I criticise is context collapse and quoting out of context.

Throwing this slogan into the thread where it does not match shows a breakdown of criticsmm. It fails by lazily matching to a known slogan instead of first getting a good understanding of the argument you answer to.

This sometimes also happened to me, because it’s far too easy to fall into. But it’s a bane of good communication. It turns what should be a control against populism into its own method of populism.

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Ehemaliger BND Vizepräsident sagt, wie unsicher aktuelle Kommunikationssysteme sind

Mo, 03/18/2024 - 06:20

Die modernen sozialen Medien sind der wahrgewordene Traum aller Nachrichtendienste. Wer glaubt, er könne über WhatsApp, E-Mail, und selbst Signal oder sowas geschützt kommunizieren, unterliegt einem grandiosen Irrtum.
— Rüdiger von Fritsch, BND Vizepräsident 2004--2007 (dw, 10:47: 2024-03-15)

Das sagen Freenet / Hyphanet Entwickelnde seit zwei Jahrzehnten. Und liefern sichere Kommunikationswege als Ersatz. Allerdings ohne interaktive Multimedia-Kommunikation (kein Voicechat oder Videochat, allerdings inzwischen mit streaming Video und Audio).

Schön, dass mehr und mehr auch öffentlich gesagt wird, wie wichtig solche Arbeit ist. Vielleicht werden damit bald mehr als eine handvoll Ehrenamtlliche diese freien Systeme mit Datenschutz-by-Design vorwärts bringen.

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Why Pispers stopped

Di, 03/12/2024 - 06:52

English-speaking people have been starting to celebrate Volker Pispers in recent years, and rightfully so: Pispers is great. But his style lends itself poorly to the context collapse of modern media. Which is part of why there’s nothing new by him.

He decided not to start again after a break because “corona deniers, self-proclaimed askew-thinkers, fans of far right parties and right-wing extremists” are “abusing quotes pulled from their context and old texts to abuse [him] in the anti-social hatenets as alleged principal witness of their crude to sick beliefs”.

See Pispers.com.

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((λ()'Dr.ArneBab))



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