Widersprüchliche Rechtsprechung zu Alcolix/Isterix (Asterix-Parodie) - "Im Zweifel für den Angeklagten?"

Wie heise.de berichtete, wurde die Asterix-Parodie "Falsches Spiel mit Alcolix" von Landgericht München, Oberlandgericht und Bundesgerichtshof "etwas" unterschiedlich beurteilt (sie waren sich in keinem einzigen Punkt alle einig), am Ende aber verboten. Ich fasse hier die Urteile so zusammen, wie ich sie aus dem Artikel entnehmen kann.

Bezeichungen:

  • L: Siebte Zivilkammer des Landgerichts München I
  • O: Oberlandesgericht (OLG) München
  • B: BGH
Abschnitt PlagiatParodie
TimTim im Morgenland LO B
Bussi Bär L OB
Barbara Hömber L O
Isterix und das Atomkraftwerk LB O
Asterwix O LB(erneut prüfen)
Die große Mauer OB L
Obelix in Moskau O LB(erneut prüfen)
Asterix auf Abwegen O L
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde O LB
Alea Jacta West O LB(erneut prüfen)
Das Rennen O LB(erneut prüfen)
Frankenstein-Zeichnung O L
Titelbild OB L
Heftname O L
Zwei Rocker in Bonn O LB
Sahnesteifus OB(erneut prüfen) L
Aus einem Aufsatzheft O LB
Rückkehr des Obelix O LB
Zeichen der Zeit OB L
Rest O LB

Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31384/1.html

...

Fazit: Nach den Infos aus dem Artikel waren sie sich bei keiner einzigen Geschichte einig... (sollte ich etwas übersehen haben, dann schreib' es mir bitte!)

Sowas nenne ich nun wirklich nicht mehr Rechtsprechung. Eigentlich hätten die BGH-Richter beim Vergleich mit den früheren Urteilen sagen müssen: Wir sehen also, dass man das nicht entscheiden kann, und bei uns gilt immernoch "Im Zweifel für den Angeklagten". Zumindest gilt das nach meinem Rechtsverständnis...

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((λ()'Dr.ArneBab))



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