Antwort im Forum zur Petition gegen die Streichung der Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag, auf einen Beitrag, der forderte, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ganz zu streichen.
OK, akzeptiert, wenn alle Unternehmen in Genossenschaften umgewandelt werden, bei denen jede Person genau einen Anteil hält, Beschäftigte genauso wie die bisherigen Eigentümer. Dann tragen alle das unternehmerische Risiko gemeinsam -- denn das wollen Sie doch, oder? Das wäre Ausgewogenheit: gleiches Risiko, gleicher Nutzen.
Dann können auch alle ausgewogen und auf Augenhöhe diskutieren, ob sie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wollen.
Passt Ihnen nicht? Dann hinterfragen Sie besser Ihre Definition von Ausgewogenheit. Unternehmen können ja bereits entscheiden, Selbstständige zu beauftragen. Die aber den nächsten Arbeitsauftrag auch ablehnen und mit jemand anderem zusammenarbeiten können. Und die mehr kosten, denn sie müssen Unsicherheiten der Auftragslage abfangen.
Ich danke Ihnen dafür, dass Sie deutlich gezeigt haben, aus welcher Ideologie heraus die Streichung der Lohnfortzahlung am ersten Tag betrieben wird. Wenn noch jemand eine Begründung brauchte, warum diese Pläne bekämpft werden müssen, haben Sie sie gerade geliefert.
An Lesende hier: wenn es Dich erschreckt, dass Dir die Merzregierung im Schnitt mehrere Tage Gehalt pro Jahr streichen will, und das mit einem Mittel, das durch mehr Ansteckung volkswirtschaftlichen Schaden verursachen würde, zeichne die Petition bitte mit: Keine Streichung der Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag.
Kommentar zu So radikal sind Christfluencer von Die Da Oben.
Die gezeigten Christfluencer bauen einen Kirchen-ähnlichen Raum auf und sind gleich selbst die Händler darin. Laut Bibel hätte Jesus dafür die Peitsche rausgeholt.
Ich mag nicht glauben, dass ein Gott existiern, aber ich finde es verwerflich, den Glauben von Leuten so zu korrumpieren.
Das ist, als würde ich dir Jedi-Bücher versprechen und in diesen Büchern dann predigen, dich dem Hass zu verschreiben.
Leserbrief zu Aus der Geschichte lernen und die Demokratie schützen im Deutschlandfunk Kultur.
Sehr geehrter Herr Mayer, Sehr geehrte Frau Niejahr,
vielen Dank für Ihre Sendung! Ich habe sie im Nachhinein auf der Webseite gehört und fand die besprochenen Themen sehr spannend.
Zum Ende hin hatte ich allerdings den Eindruck, dass niemand so wirklich einen Plan hat, wie sich was verbessern lässt. Faschisten haben ihr durchgeplantes Projekt 2025, das sie Punkt für Punkt umsetzen, und Demokraten haben „da muss dann mal jeder auf die Straße oder sich in Politik einsetzen“.
Ist das wirklich alles? Keine Vision, hinter die sich Leute stellen? Keine Pläne, um die Stärke von Demokratie wieder stärker sichtbar zu machen? Keine Koordination, um die Anziehungskraft liberaler Demokratie in der EU zu fördern?
Ich versuche selbst auf meiner privaten Webseite etwas dagegenzuhalten, aber das ist nur eine kleine Webseite, keine koordinierte Aktion:
https://www.draketo.de/politik/demokratie-staerke.html
Ansonsten erlebe ich in die Richtung nur Sarah Bosetti und manchmal den Parabelritter bei Funk. Dazu gibt es Bewegungen für Räte aus zufällig Gelosten, um unsere Demokratie noch repräsentativer zu machen. Vielleicht noch ein paar Regionalinitiativen.
Und sonst ist irgendwie Stille.
Das kann doch nicht alles sein. Was verpasse ich?
mit freundlichen Grüßen,
Arne Babenhauserheide