Politik

Betriebsräte sind Vertreter der *Arbeitnehmer*, die deren Rechte durchsetzen

→ Kommentar zum Artikel Doch Vertrauen in "lästige Übel" in der Taz.

Betriebsräte sind keine Freunde der Unternehmen. Sie sind Vertreter der Arbeitnehmer, die deren Rechte gegen das Interesse der Arbeitgeber durchsetzen.

Dass sie bei uns gesetzlich verankert sind macht sie genausowenig zu Freunden der Unternehmen wie das Kartellamt.

Betriebsräte sind für die Arbeitnehmer da und das Kartellamt für Verbraucher. Beide hindern Unternehmen daran völlig frei schalten und walten zu können.

Lasst die Betroffenen zu Wort kommen: Die Computerspieler selbst!

→ Zum Artikel Computerspielkritiker über den Gamer Breivik in der Taz.

Bei Computerspielen funktioniert man genausowenig als eine Maschine wie beim Sport. Man baut Reflexe auf, die man nutzen kann, um… naja, um… die Maus schneller zu nutzen.

Sogar wenn man eine Plastikwaffe hat lernt man… naja… eine Plastikwaffe auf den Monitor zu richten.

Die körperlichen Reflexe sind also bestenfalls wertlos.

Verbannt von Disney

Wir waren einst in Disneyland und wollten etwas Spaß,
Da sprangen wir aus der Achterbahn, und wurden kräftig nass.
Dann malten wir ein Disneylogo und dachten, so wird’s schön,
Doch keiner von den Managern wollt’ Mausinator seh'n.

Refrain:
Wir sind…
…verbannt von Disney, alle Mann,
Verbannt von Disney, weil wir den Traum zerbrochen han,
Wir sagten nur die Wahrheit, und die hörten sie nicht gern,
Drum wünscht uns Disney auf ’nen andern Stern.

Patentrecht bricht Urheberrecht bricht Eigentum

Kurz und verständlich.

Es gibt bei Patentrecht, Urheberrecht und Eigentum zwei Grundpfeiler: Schutz und Kontrolle.

Schutz

  • Eigentum: Niemand darf mir das wegnehmen.
  • Urheberrecht: Niemand darf ohne meine Erlaubnis das Gleiche haben. Ein Monopol.
  • Patentrecht: Niemand darf sich ohne meine Erlaubnis etwas Ähnliches selbst erschaffen. Ein noch stärkeres Monopol.

Kontrolle

  • Eigentum: Ich bestimme, was hiermit passiert.
  • Urheberrecht: Ich bestimme, was mit jedem Gleichartigen passiert.

Geistige Werke können nicht weggenommen werden, daher können sie kein Eigentum, sondern nur ein Monopol sein

→ Hörerbrief zu Campus und Karriere zum Wissenschaftlichen Schreiben vom 12.07.2011 · 14:35 im Deutschlandfunk.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe Ihren Beitrag in Campus und Karriere zum Wissenschaftlichen Schreiben vom 12.07.2011 · 14:35 mit großem Interesse verfolgt.

Leider musste ich dabei mit Schrecken feststellen, dass sie an zwei Stellen offensichtliche (und unwahre) Propaganda unreflektiert gesendet haben:

(1) *„Was oft nicht gesehen wird, ist, dass geistiges Eigentum auch Eigentum ist.

Undemokratische Politiker fürchten spontane Treffen

→ Kommentar zu dem Artikel Innenminister sagen Massenpartys Kampf an Verbot von Facebook-Partys gefordert aus der taz.

Jetzt wollen sie also verbieten, dass sich irgendwelche Leute spontan irgendwo treffen.

Das neue ist, dass sich inzwischen 1000 Leute ohne großen Aufwand verabreden können.

Und vor dieser Organisationsmacht haben die Politiker natürlich Angst, denn bisher konnten sowas halt nur die Boulevard-Schwätzer (wieviele Leute tauchen auf, wenn ein Promi zu Besuch kommt und die Hetz-Zeitung darüber schreibt?).

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Wir schmeißen die Stationshelfer raus,
Denn wir ham' zu viele Schwestern im Haus,
Dann putzen jetzt Schwestern den Dreck
und bringen das Essen weg.
Das kostet zwar etwas mehr,
doch die Kassen sind leer.

Drum ham' wir zuviele Betten,
Die müssen weg (um) uns zu retten.
Schwestern kriegen doch viel zu viel Lohn,
für's wischen und putzen, das ist reiner Hohn,
wir schmeißen sie auch noch hinaus,
Dann ham' wir Frieden im Haus,

Filk the gist

A parody on March of Cambreadth (mp3) by Heather Alexander aka Alexander James Adams, the Fairy Tale Minstrel, written on the filk-de list to say “damn, we are filkers! We don’t quabble about politics — we sing about them!”

Filk the gist

Keyboards klick, Cellphones ring,
Shining laptop’s hackers sing,
Newsfeeds burn with polished prose,
Show us where we find our foes,
Midnight flame with congressmen,
Fight the trolls to keep us sane,
Sound the horn and call the cry,
How many of us can spot their lie?

Fuck the orders you get told,
Make their shallow hearts get cold,
Fight until you die or drop,
A force like ours is hard to stop,
Close your mind to stress and pain,
Write till you’re no longer sane,
Let not one wrong word pass by,
How many of us can spot their lie?

Geh’ zur Arbeit, verdien’ Geld

Geh zur Arbeit, sagt er dir,
denn du bist nur'n kleines Tier,
versuche nur mehr Geld zu kriegen,
so werden sie nur schneller siegen.

Versuch’ zu ackern und zu schaffen,
dann wirst du es niemals raffen,
dass all dein schönes vieles Geld,
das du verdienst in dieser Welt,
zu ihnen stets zurück nur fällt,
die Arbeit dir dein Leben gällt,
und dich für sie bei Stange hält.

Drum geh' zur Arbeit, verdien' Geld,
gibt's schön'res unter'm Himmelszelt?

Politiker und Presse

Was meinen sie zu meinen Fragen?
        Ich glaub', sie woll'n was and’res sehn,
        Find ich wirklich äußerst schön,
Wo würd' ich ihnen sowas sagen?

In Wahrheit wird dahinter steh'n.
        Moment, wer hat das vorgeschlagen,
        Ich dacht' das wären klare Fragen,
Das genau wie ich sie's seh'n.

Ein Riss

Frankreich, das ist Boule und Wein,
England ist die Mutter Queen,
Italien schlägt den Demonstrant,
Deutschland macht auf Schwein und Bier.

Wir halten uns're Sprache rein,
und wollen Fish und Chips in Wien,
Verprügeln manchen Asylant,
Und woll'n ein Siegel. Hier und hier.

Der Wein wird mit dem Schein gefüllt,
Der auch in Wien als Währung gilt,
auch Demonstranten abgeknöpft,
wird für ihn schnell ein Bier geköpft.

Musik ist eine Droge

Musik ist eine Droge.

Von ihrem Gebrauch wird insbesondere Politikern und Konzernmanagern abgeraten, da er in vielen Fällen zu gefährlichen Spätfolgen wie kritischem Denken, Kreativität und guter Laune führen kann.

Insbesondere gewarnt wird vor selbstgepanschter Musik, deren Genuss in fast allen Fällen einen signifikanten Anstieg der Kreativitätsrate zur Folge hat.

Schlag

Vier finst're Gestalten mit Mordlust im Blick,
Laufen mit anderen Menschen zusammen,
Sie denken nicht an schöne Zeiten zurück,
Denn Rachsucht hält längst ihre Seelen gefangen.

Auf die Strasse, in der viele einkaufen geh'n
Haben wohl zwei dieser Mörder geseh'n
Und sie rissen dann bald voller eiskaltem Hasse,
Ihre Körper in Stücke inmitten der Masse.
Die Druckwelle tötet acht and're sofort,
Verletzt hundertachtzig noch am selben Ort.

Minuten vergingen, dann tönte ein Schlag,
Bei dem sich zum Glück nur so mancher erschrak.

23% weniger sind nicht wegzudiskutieren

→ zu einem Kommentar zu Alice und die Mädels in der taz.

@Elisabeth: Wäre schön, wenn das Geschlecht heute wirklich so wenig Einfluss hätte.

~23% weniger Lohn für Frauen1 sind aber auch isoliert betrachtet ein nicht kleinzuredender Batzen.

Seit Schwarzer in Bild ist, ist nur leider klar, dass sie nichts mehr zum Besseren bewegen kann, sonst hätte die Bild sie kaum reingenommen.


Zerstörte Wiesen

Panzer fahren durch die Welt,
sie sagen uns „nur für den Frieden“
Raketen fliegen für viel Geld,
sie treffen auf zerstörte Wiesen.

Die letzten Menschen verkriechen sich,
sind unters Felsmassiv gegangen,
Doch seh' ich das, so wund’rich mich,
warum habt ihr angefangen?

Die Wälder brennen und Tiere ersticken im giftigen Regen,
und diese Welt woll’n wir Kindern geben?

Dann wach ich auf und weine lang,
höre ich Minister reden.
Es wird mir ganz angst und bang,
Denk ich: Sie vertreten jeden.

Ein Angriffskrieg ist ein Angriffskrieg ist ein Angriffskrieg

→ Zu „Deutschland hätte zustimmen müssen“ in der Taz.

Hat unser neues „starkes Deutschland“ eigentlich noch was besseres mit seiner Stärke vor, als wieder Angriffskriege zu führen?

Wenn wir eingreifen wollen, dann sollten vorher die Rebellengebiete als souveräner Staat anerkannt werden, der dann einen offiziellen Hilfsantrag stellen kann.

Aber in einen Konflikt innerhalb eines anderen Staates militärisch eingreifen geht nicht. Wir haben immernoch eine Verteidigungsarmee.

Höhere Krankenkassenbeiträge für Unzufriedene!

Nachdem eine Studie zur verstärkten Rückenschmerzneigung nach emotionalem Stress belegt hat, dass die Wahrscheinlichkeit, im nächsten Jahr an Rückenleiden zu erkranken zum großen Teil davon abhängt, wie es den Betroffenen emotional geht, fordere ich hiermit:

Höhere Krankenkassenbeiträge für chronisch Griesgrämige und Meckernde!

Es kann und darf nicht sein, dass diese Sozialschmarotzer unsere Solidargemeinschaft weiterhin **durch ihre ständige Unzufriedenheit

Hoffen auf die Wende

Drei Millionen sind wieder gestorben,
vierzig Millionen sind noch infiziert,
das Schicksal der Menschen, das uns interessiert,
ist südlich der Wüste schon lange verdorben

Im Osten und Asien hats längst Fuss gefasst,
und breitet sich aus als unhaltbarer Strom,
auch in Berlin in New York und in Rom,
tragen die Menschen den schweren Ballast.

Doch wie wird diese Seuche sein,
ist sie in Wahrheit noch so schlimm?
es nimmt fast ab der Neuen Zahl.

Schenk nicht Optimismus ein,
sagen sie mit Ingerimm,
geschwächte Förd'rung wär fatal.

Guttenberg hat eine Stimmausbildung und nutzt sie um mit wahren Worten zu lügen

Guttenberg hat eine Stimmausbildung, und er nutzt sie, um bei den Worten „ich habe gelogen, nehmt mir meinen Titel“ in Wirklichkeit zu sagen „vertraut mir“.

Im ZDF Heute-Journal Interview vom 21.2.2011 hört man das deutlich. Zeit: 11:29 – ein offen erkennbares Schauspiel: Seine Stimme klingt zu lange nach und wirkt fast wie Singsang.

Wenn er unter Druck ist, scheint seine Stimmkontrolle daher so schwach zu werden, dass seine Stimme sich als bewusst kontrolliert verrät.

Studien mit beschränktem Bereich zur Meinungsmache gegen Bio

→ zu „Bio überzeugt immer weniger…Grund: kritische Studien“ in der Taz.

Ich erinnere mich an diese Studien.

Eine sagte „Pestizide haben wir nicht untersucht, sondern nur Vitamingehalt“. Anders gesagt „Vielleicht vergiften sie sich mit konventionellen Lebensmitteln oder züchten Antibiotikaresistente Erreger, das haben wir nicht aber geprüft.“ bzw. „Bio enthält viel weniger Gift, hat aber nicht mehr Nährstoffe, deswegen ist es nicht gesünder“.

Verklagt Guttenberg wegen Urheberrechtsverstoß mit Gewinnerzielungsabsicht

→ zu „Guttenberg soll Text der US-Botschaft kopiert haben“ in der Welt.

Verklagt Guttenberg wegen kommerziellem Urheberrechtsverstoß.

Belasst es aber nicht dabei.

Gleichschritt Marsch

Drei Punkt Neun k Gleichschritt marsch,
Kriecht unsern Freunden in den Arsch,

Abmarschiert, hoch das Gewehr,
aber zackig, bitte sehr,

Schießt mit Blei auf jeden Feind,
seid mit ihm im Tod vereint,

Und dabei schweigt doch, bitte sehr,
Dafür seid ihr unser Heer.

Erfolg und Weisheit?

Ein kluger Mensch mit sieben Jahr’n,
bis er in die Schule kam,
die Klugheit wurd’ ihm weggelehrt,
und das Leben so erschwert.

Dann fing er mit studieren an,
da war er schon ein dummer Mann,
wurd’ Spezialist in seinen Fächern,
verlor’ auch noch das letzte Lächeln.

Bald ging er in die Arbeitswelt,
wurd’ als klug dahingestellt,
die Lippen wurden hart und kalt,
und er wurde langsam alt.

Nun wollte er Politiker werden,
denn er fühlte sich zu klein,
wollt’ Bundeskanzler sein auf Erden,
drum wurde er ein echtes Schwein.


In den Irak

Der alte Bush zog in den Krieg,
Errang dabei recht schnell den Sieg,
Verlor dann aber doch die Lust,
Das bracht ihm später großen Frust.

Der junge Bush holt’ alles nach,
Wollt’ Rache für des Vaters Schmach.
Sah er denn wirklich erst so spät,
Dass er die Saat des Terrors säät?

Herr Terror aber lacht schon heute,
Was Bush heut’ grämt, das macht ihm Freude,
Er hat dem Bush die Türm’ geklaut,
Und Bush hat ihm ein Heim gebaut.


War das Absicht?

Gerechter Neid

Wenn wir unsren Neid vergessen,
dann ham die Reichen mehr zu fressen,
denn wir hör’n dann endlich auf,
zu kämpfen für den vollen Bauch.

Wenn wir uns’ren Neid vergessen,
sind wir alle ganz versessen,
ihren Reichtum und ihr Geld,
zu pfropfen auf die heile Welt

Wenn wir unsren Neid vergessen,
geben wir die Freiheit her,
lassen sie die Kinder fressen,
essen selbst schon gar nichts mehr.

Wenn wir unsren Neid vergessen,
auf der reichen Menschen Lohn,
können wir uns selbst vergessen,
für uns enthält ihr Buch nur Hohn.

Castor Stopp

Wenn die Felder vor Schönheit blühen
        und die Wälder vor Schönheit grünen,
Wenn das Licht sich im Dunkeln bricht
        und die Luft nach Leben riecht,
Wenn der Mensch wieder Güte gebiert
        und das Leben lebenswert wird,

Dann wissen wir, dass der Castor gestoppt worden ist.

Wenn auf Wissen Weisheit kommet
        und auf Worte Taten folgen,
Wenn der Friede die Kriege verhindert
        und Wissen das Leiden vermindert,

Politics and Free Licensing

Being unpolitical
means being political
without realizing it.
— Arne Babenhauserheide

Here you’ll find texts about politics and free licensing. Some of my creative works on the topic can be found under Songs, though.

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Gehört

Es kamen drei Reiche in's Armenhaus,
und raubten alle Armen aus,
Die Presse hat das auch gebracht,
die Menschen hat das aufgebracht.

Es kamen drei Stärkere auf die Straße,
brachen Schwächeren die Nase,
Die Zeitung brachte das sofort,
Die Menschen schrie’n „Verrat“ und „Mord“.

Es kamen Lobbyisten in die Politik,
und der Staat gab ihnen ihre Steuern zurück.
Im Fernseh’n kam davon kein Wort,
Da sah’n die Menschen weiter fort.

Auf einem Baum warn Demon-strant

Nach dem 1750-er Widerstandslied „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“, nur dass heute nicht mehr der Jäger der Prellbock der Herrschenden ist, sondern eben die Polizei.

→ Audio-Datei: ogg | mp3

Ich tat, was ihr verlangtet

Ich tat was ihr verlangtet
        und ich war für euch gescheit,
Ich tat was ihr verlangtet
        und ich gab euch meine Zeit
Ich tat was ihr verlangtet
        doch ihr fandet das nicht gut,
Ich tat was ihr verlangtet
        und jetzt nehm' ich meinen Hut.

Nun tu ich das was ich will
        und bin für mich nur noch gescheit,
Nun tu ich das was ich will
        nutze selber meine Zeit
Ich tu nur, was ich richtig find,

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Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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