Licht, Light, Lumo

Das Weltall

Am Anfang war's für Spinner und Geschichten,
Dann holt es die Religion.

Forscher folgten bald in Scharen,
Dann kamen Visionäre,
doch schon gestützt vom Militär,
das sagte, das es seines wär'.

Drauf kamen Firmen, ganz private,
und welche in Konzernbesitz.

Statt dass wir’s nun den Menschen geben,
steht heute dort der Firmensitz,
ein Zaun noch drum, so ist's vorbei,
mit der freien Fliegerei.

Und seitdem zahlt dort Austritt jeder,
der die Welt verlassen will.

(A)GPL as hack on a Python-powered copyright system

AGPL is a hack on copyright, so it has to use copyright, else it would not compile/run.

All the GPL licenses are a hack on copyright. They insert a piece of legal code into copyright law to force it to turn around on itself.

You run that on the copyright system, and it gives you code which can’t be made unfree.

To be able to do that, it has to be written in copyright language (else it could not be interpreted).

my_code = "<your code>"

def AGPL ( code ): 
    """
    >>> is_free ( AGPL ( code ) )
    True
    """
    return eval (
        transform_to_free ( code ) )

copyright ( AGPL ( my_code ) )

You pass “AGPL ( code )” to the copyright system, and it ensures the freedom of the code.

Ratschlag

Wenn dein Gehirn die Schranken senkt
            und nichts mehr Wissen will,
Wenn Torheit deine Taten lenkt,
            was sonst auch dich erfüll’,
Wenn deine Zeit im Argen liegt,
            Termin Terminen folgt
Und dein Kalender sich verbiegt,
            der Einband platzen wollt,

Dann setz dich hin und gönn' dir Ruh',
hör' einfach mal dir selber zu.
Denn Hektik tut dir niemals gut,
Drum sag was ab, du brauchst nur Mut.

Was heißt eigentlich „krank“?

→ Kommentar zu dem genussvollen aber kurzsichtigen Grünenbashing „Krankheit ins Weltkulturerbe?“ Danke an Benjamin für das Aufzeigen des eigentlichen Problems in dem Artikel.

Ich finde es schade, dass du deinen gesamten Artikel auf einer Spitzfindigkeit aufziehst. Du sagst „Krankheiten sind etwas, das wir bekämpfen können“ (was ich positiv finde), lässt aber die Frage weg, was eigentlich eine Krankheit ist, und warum wir sie als negativ sehen.

Meine Neo-Tastatur - Mit GNU, Plussy und Infinite Hands

Dank dem GNU Head redrawn und Neo-Tastatur.de habe ich eine Tastatur, die meine Begeisterung für freie Software zeigt: Mit GNU, Plussy und Infinite Hands. Außerdem enthält sie die für wissenschaftliches Schreiben praktischen mathematischen und griechischen Zeichen, die Neo bietet. Aber genug geschrieben: Geben wir der Tastatur das Rampenlicht, das sie verdient ;-)

Tastatur

Feuer im Herzen

Feuer im Herzen,
doch blank ist der Geist,
Taub ist die Seele,
wenn man sich selbst bescheisst.

Feuer im Geiste,
doch Taub ist das Herz,
Tod ist die Seele,
nach psychischem Schmerz.

Schüler ändern Benutzerordnung der Schulcomputer: Kein Keylogger mehr - Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim

Das Ludwig-Frank-Gymnasium in Mannheim verlangt von seinen Schülern per Nutzerordnung der Rechner Totalüberwachung bis hin zum Keylogger und willkürliche Strafen zu akzeptieren.

Update: Nachdem sich der Sohn als einziger in seiner Klasse (und seiner Schule!) beschwert hat und sein Vater ihm einen Brief mitgegeben hat, der sagte, was an der Benutzerordnung alles nicht stimmt und dass er ihm verboten hat, die Benutzerordnung zu unterschreiben, und nachdem der Sohn diesen Brief mit einem leer gelassenen Feld für den Namen verteilt hat, vom Informatiklehrer gelobt („eure Klasse ist die einzige, die überhaupt was gesagt hat“) und vom Konrektor blöd angemacht wurde („was fällt dir eigentlich ein, sowas zu sagen“), ihm dann verboten wurde die Briefe in der Schule zu verteilen, er die Zettel dann halt vor der Schule verteilt hat, schnell die ganze Klasse hinter ihm stand und sogar eine Informatik-AG gegründet hat und schlussendlich sein Vater zum Rektor bestellt wurde, wurde die Benutzerordnung mit seiner Mitwirkung und nach Diskussionen in der ganzen Klasse geändert!

Ein Schüler, der sich beschwert und nicht nachgegeben hat, genügte, um die Benutzerordnung zu ändern. Einer, der nicht einfach mitlief, und die ganze Schule veränderte sich. Ich bin sicher, dass die Schüler dabei gerade mehr über Demokratie gelernt haben als in einer ganzen Schullaufbahn Politik-Unterricht. Und ich bin verdammt froh, dass ich meinen kleinen Beitrag dazu leisten konnte, indem ich mit ihm und seinem Vater die Benutzerordnung durchgegangen bin und beide in der Ansicht bestärkt habe, dass das Ding in der Fassung schlicht und einfach illegal war und mich über die größten Schwächen aufgeregt habe. Und manchmal reicht einer, der die Augen aufmacht und den Mut hat, für das aufzustehen was er sieht.

Der Sohn eines Freundes von mir hat heute eine Benutzerordnung für das Schulnetz12 mit nach Hause bekommen, die sein Vater untesschreiben sollte. Unter anderem erlaubt die der Schule, ständig und ohne Verdachtsfall einen Keylogger zu nutzen (E-Mails über webmail zu verschicken ist aber erlaubt, d.h. die Passwörter werden immer ausgespäht3).

Gleichzeitig verbietet sie den Schülern z.B. Werbung oder „Bekanntmachungen aus … parteipolitischen Gründen“ „herunterzuladen, zu versenden bzw. zu empfangen oder anderweitig zu veröffentlichen bzw. im www zu suchen“, also dürfen z.B. keine Parteiprogramme gelesen werden, und Google ist eh tabu, da auch einfache Textwerbung neben Suchergebnissen heruntergeladen werden muss, bevor sie angezeigt wird.


  1. Nichts in der Benutzerordnung verbietet die Veröffentlichung. Anders als andere Inhalte hier steht sie aber NICHT unter der GPL (ist also nicht frei lizensiert). 

  2. Der Name passt: Es geht offensichtlich nicht nur um die Ordnung der Benutzung, sondern der Benutzer, auch wenn sie es nicht nutzen. 

  3. Und selbst wenn alle Lehrer und Admins sich zu jeder Zeit rechtmäßig verhalten würden, traue ich unseren Schulen nicht zu, Daten zu sichern die ähnlich sensitiv sind wie die privaten Passwörter der Schüler in Onlinediensten. Wie hätten sie sonst so ein Machwerk von Nutzungsordnung verfassen können? 

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Wir schmeißen die Stationshelfer raus,
Denn wir ham' zu viele Schwestern im Haus,
Dann putzen jetzt Schwestern den Dreck
und bringen das Essen weg.
Das kostet zwar etwas mehr,
doch die Kassen sind leer.

Drum ham' wir zuviele Betten,
Die müssen weg (um) uns zu retten.
Schwestern kriegen doch viel zu viel Lohn,
für's wischen und putzen, das ist reiner Hohn,
wir schmeißen sie auch noch hinaus,
Dann ham' wir Frieden im Haus,

Foreign Lands

We will help you, my dear friends,
to bomb and conquer foreign lands,

It won't be attack, nor a sin,
as we will be the ones, who win,

and should someone then criticize,
we'll show our muscles to his eyes,

so never should again he say,
that foreign lands will foreign stay.

Defend ourselves, is what we do,
and our friends defend us, too,

So it's a real honor thing,
that defend bells of yours we'll ring,

whatever is your property,
we'll die for it, as you will see,

and if it's now not one of yours,
soon it will be, we'll help, of course.

emacs wanderlust.el setup for reading kmail maildir

This is my wanderlust.el file to read kmail maildirs. You need to define every folder you want to read.

;; mode:-*-emacs-lisp-*-
;; wanderlust 
(setq 
  elmo-maildir-folder-path "~/.kde/share/apps/kmail/mail"
          ;; where i store my mail

  wl-stay-folder-window t                       ;; show the folder pane (left)
  wl-folder-window-width 25                     ;; toggle on/off with 'i'
  
  wl-smtp-posting-server "smtp.web.de"            ;; put the smtp server here
  wl-local-domain "draketo.de"          ;; put something here...
  wl-message-id-domain "web.de"     ;; ...

Some technical advantages of the Hurd

→ An answer to just accept it, truth hurds, where Flameeyes told his reasons for not liking the Hurd and asked for technical advantages (and claimed, that the Hurd does not offer a concept which got incorporated into other free software, contributing to other projects). Note: These are the points I see. Very likely there are more technical advantages which I don’t see well enough to explain them.

The translator system in the Hurd is a simple concept that makes many tasks easy, which are complex with Linux (like init, network transparency, new filesystems, …). Additionally there are capabilities (give programs only the access they need - adjusted at runtime), subhurds and (academic) memory management.

Information for potential testers: The Hurd is already usable, but it is not yet in production state. It progressed a lot during the recent years, though. Have a look at the status report if you want to see if it’s already interesting for you. See running the Hurd for testing it yourself.

Table of Contents:

Influence on other systems: FUSE in Linux and limited translators in NetBSD

Firstoff: FUSE is essentially an implementation of parts of the translator system (which is the main building block of the Hurd) to Linux, and NetBSD recently got a port of the translators system of the Hurd. That’s the main contribution to other projects that I see.

translator-based filesystem

On the bare technical side, the translator-based filesystem stands out: The filesystem allows for making arbitrary programs responsible for displaying a given node (which can also be a directory tree) and to start these programs on demand. To make them persistent over reboots, you only need to add them to the filesystem node (for which you need the right to change that node). Also you can start translators on any node without having to change the node itself, but then they are not persistent and only affect your view of the filesystem without affecting other users. These translators are called active, and you don’t need write permissions on a node to add them.

Mercurial Workflow: Feature seperation via named branches

Also published on Mercurials Workflows wikipage. Originally written for PyHurd: Python bindings for the GNU Hurd.

For Whom?

If you

  1. want to develop features collaboratively and you want to be able to see later for which feature a given change was added or
  2. want to do changes concurrently which would likely affect each other negatively while they are not finished, but which need to be developed in a group with minimal overhead,

then this workflow might be right for you.

Note: If you have a huge number of small features (2000 and upwards), the number of persistent named branches can create some performance problems for listing the branches (only for the listing!) (as different example, pushing is unaffected: Linear history is just as fast as 2000 branches). For features which need no collaboration or need only a few commits, this workflow also has much unnecessary overhead. It is best used for features which will be developed side by side with default for some time (and many commits), so tracking the default branch against the feature is relevant. To mark single-commit features as belonging to a feature, just use the commit message.

Note: The difference between Mercurial named branches and git branches is that git branches don’t stay in history. They don’t allow you to find out later in which branch a certain commit was added. If you want git-style branching, just use bookmarks.

Note: If you avoid using stable as branch name, you can always upgrade this workflow to the complete branching model later on.

7,26€ through Flattr last month

Last month I earned 7,26€ through my Flattr account (Flattr is a voluntary payment service where people can make micropayments if they like something - after enjoying it). The flattrs came in through just 4 items:

Thank you very much for your flattrs, dear supporters1! Thanks to you I could pay most of my server cost this month via the money from flattr - and that’s great!2


  1. This month I was flattred by eileentso, esocom, Elleo and a user who wanted to stay anonymous. Thank you again! 

  2. And being able to pay the server might become much more important in the following months, as soon as my wife’s parental money runs out and I need to finance the family from a (50%) PhD-salary for a year… 

Filk the gist

A parody on March of Cambreadth (mp3) by Heather Alexander aka Alexander James Adams, the Fairy Tale Minstrel, written on the filk-de list to say “damn, we are filkers! We don’t quabble about politics — we sing about them!”

Filk the gist

Keyboards klick, Cellphones ring,
Shining laptop’s hackers sing,
Newsfeeds burn with polished prose,
Show us where we find our foes,
Midnight flame with congressmen,
Fight the trolls to keep us sane,
Sound the horn and call the cry,
How many of us can spot their lie?

Fuck the orders you get told,
Make their shallow hearts get cold,
Fight until you die or drop,
A force like ours is hard to stop,
Close your mind to stress and pain,
Write till you’re no longer sane,
Let not one wrong word pass by,
How many of us can spot their lie?

Geh’ zur Arbeit, verdien’ Geld

Geh zur Arbeit, sagt er dir,
denn du bist nur'n kleines Tier,
versuche nur mehr Geld zu kriegen,
so werden sie nur schneller siegen.

Versuch’ zu ackern und zu schaffen,
dann wirst du es niemals raffen,
dass all dein schönes vieles Geld,
das du verdienst in dieser Welt,
zu ihnen stets zurück nur fällt,
die Arbeit dir dein Leben gällt,
und dich für sie bei Stange hält.

Drum geh' zur Arbeit, verdien' Geld,
gibt's schön'res unter'm Himmelszelt?

Politiker und Presse

Was meinen sie zu meinen Fragen?
        Ich glaub', sie woll'n was and’res sehn,
        Find ich wirklich äußerst schön,
Wo würd' ich ihnen sowas sagen?

In Wahrheit wird dahinter steh'n.
        Moment, wer hat das vorgeschlagen,
        Ich dacht' das wären klare Fragen,
Das genau wie ich sie's seh'n.

Infinite Hands draft with Bodhran and Flute

A rough draft of Infinite Hands with additional instruments.

The Flute and Bodhran tracks are improvised on the spot and recorded yesterday in one go, so they are a bit rough :)

Also the vocals are finally up to date with the text.

I hope you enjoy it!

download

For more Information on the song, see infinite-hands.draketo.de.

A GNU Head, redrawn

For my new Neo-Keyboard I wanted the GNU head from GNU and the plussy from FSFE on the meta/super keys (those which often have a Fenster-Logo). Sadly the normal GNU head did not work very well with the Laser from Schubi, so I grabbed my tablet, fired up mypaint and created a new one, building on the old, but adding more contrast and stronger lines. I hope you like it!

A GNU head, redrawn

A GNU head, redrawn

Kirchliche Wunder brauchen Unwissen

→ Antwort auf „Gibt es Wunder?“, den Streit der Woche in der Taz.

Um die Frage zu beantworten, ob es Wunder gibt, müssen wir erst beantworten, was der normale Gang der Welt ist, denn ein Wunder muss immer mindestens eine starke Abweichung vom realistisch zu erwartenden Ablauf von Ereignissen sein.

Solange die Kirche Wunder zur Legitimation des Glaubens nutzt, ist es damit für sie von Interesse, dass unser Wissen darüber, was alles möglich ist, möglichst begrenzt bleibt. Denn nur wenn es Ereignisse gibt, die wir als unmöglich betrachten, können sie „durch ein Wunder“ geschehen.

A roleplaying easter holiday 2011

We played Exalted sunday morning, slaying a second circle demon before nightfall, and Dresden Files (FATE) till 2 o'clock in the night.

Ein Riss

Frankreich, das ist Boule und Wein,
England ist die Mutter Queen,
Italien schlägt den Demonstrant,
Deutschland macht auf Schwein und Bier.

Wir halten uns're Sprache rein,
und wollen Fish und Chips in Wien,
Verprügeln manchen Asylant,
Und woll'n ein Siegel. Hier und hier.

Der Wein wird mit dem Schein gefüllt,
Der auch in Wien als Währung gilt,
auch Demonstranten abgeknöpft,
wird für ihn schnell ein Bier geköpft.

Musik ist eine Droge

Musik ist eine Droge.

Von ihrem Gebrauch wird insbesondere Politikern und Konzernmanagern abgeraten, da er in vielen Fällen zu gefährlichen Spätfolgen wie kritischem Denken, Kreativität und guter Laune führen kann.

Insbesondere gewarnt wird vor selbstgepanschter Musik, deren Genuss in fast allen Fällen einen signifikanten Anstieg der Kreativitätsrate zur Folge hat.

Why free speech does not equal to the right of being heard

→ written in a discussion with Sascha1 in Freenet using Sone.

If free speech included being allowed to force all people to listen, then it would also include my right to force you to listen to everything I say.

Think this on the scale of 6 billion people all using freenet. Every one of them could force you to listen to him/her/it. Whom would you ignore?


Wir beobachten das Universum, daher muss es unserem Leben zuträglich sein

Es gibt immer mal wieder Leute, die sagen „unser Universum könnte gar nicht nur durch Zufall so entstanden sein. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie es funktionieren könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gesetze so sind, dass wir darin leben können, ist so gering, dass es gar kein Zufall sein kann“.

Sie machen dabei einen ganz einfachen Fehler: Sie vergessen, dass wir dieses Universum beobachten, und dass daher die Wahrscheinlichkeit genau 1 ist, dass das beobachtete Universum auf Grundlagen aufbaut, die unser Leben ermöglichen.

Schlag

Vier finst're Gestalten mit Mordlust im Blick,
Laufen mit anderen Menschen zusammen,
Sie denken nicht an schöne Zeiten zurück,
Denn Rachsucht hält längst ihre Seelen gefangen.

Auf die Strasse, in der viele einkaufen geh'n
Haben wohl zwei dieser Mörder geseh'n
Und sie rissen dann bald voller eiskaltem Hasse,
Ihre Körper in Stücke inmitten der Masse.
Die Druckwelle tötet acht and're sofort,
Verletzt hundertachtzig noch am selben Ort.

Minuten vergingen, dann tönte ein Schlag,
Bei dem sich zum Glück nur so mancher erschrak.

Die Grundschrift ist Diebstahl

Der Grundschulverband verstrickt sich in Widersprüche und die Datenlage ist grausig. Auf dieser untragbaren Grundlage wollen sie radikale Änderungen im Schrifterwerb durchdrücken.

Aktualisierung (2016): Die wissenschaftliche Unterstützung der Grundschrift scheint äußerst zweifelhaft. In dem verlinkten Artikel wird der wissenschaftliche Hintergrund der Grundschrift kritisiert: Nach der im Artikel aufgearbeiteten Datenlage könnte die Grundschrift der Schreibentwicklung signifikant schaden. Auf meine Nachfrage1 hin konnte der Autor des Papiers, das der Artikel kritisiert, meine Zweifel daran nicht ausräumen, sondern hat sie deutlich verstärkt. Kinder werden hier zu Versuchskaninchen von Leuten, die nicht bereit sind, die notwendigen robusten Daten zu Vor- und Nachteilen der vorgeschlagenen Umbrüche im Schreiblernen zu erheben. Und das, nachdem die gleichen Leute mit der Einführung der vereinfachten Ausgangsschrift schon einmal etwas Vergleichbares gemacht haben, das sich selbst in ihrer eigenen Auswertung nicht als sinnvoll herausgestellt hat.

→ Kommentar zu dem Artikel Keine pädagogischen Interessen aus der Taz.

Nach etwas setzen lassen: Gedanken zur Grundschrift. → Schreibschrift aus Grundschrift entwickeln klingt möglich, aber es wird meiner Meinung nach allzuviel außenrum aufgeblasen, während die Frage fehlt, wie die Schrift am Ende schön wird.2


  1. Um beide Seiten zu hören, habe ich Prof. Brügelmann angeschrieben und wir haben einige längere E-Mails ausgetauscht. Ich hatte erwartet, dass er gute Antworten auf meine Fragen hat und damit meine Zweifel ausräumen kann. Die hatte er allerdings nicht. Stattdessen ist er v.a. auf kleinen handwerklichen Schnitzern des Artikels herumgeritten — obwohl die Arbeitsweise von Herrn Götz Taubert deutlich sauberer war als die von Prof. Brügelmann selbst. 

  2. Es kann sein, dass ich hier etwas zu heftig reagiere. Die Schrift ist ähnlich Grundlegend wie die Sprache, und auch da sind bei jeder noch so kleinen Änderung starke Reaktionen zu beobachten - beispielsweise bei Esperanto als Zweitsprache. Ich merke auf jeden Fall, dass ich emotional reagiere und eben nicht völlig rational. Wer noch andere Meinungen dazu lesen will, sollte die Kommentare zu dem Taz-Artikel lesen. Der Grundschulverband hat übrigens geantwortet: „Erprobung, kein durchdrücken“, „individuelle Unterstützung“ (was muss dafür weichen und warum haben wir das bei Schreibschrift nicht?) und „Pflege der Handschrift als beständige Aufgabe in der gesamten (Grund-)Schulzeit“ (verdammt, hätte ich das gehasst) (leider in M$-Word geschrieben - Stück für Stück sollten alle progressiven Gruppen zu freier Software übergehen - mindestens zu LibreOffice u.ä., die für Normalnutzung kein Stück hinter ihren unfreien Gegenstücken zurückstehen). 

23% weniger sind nicht wegzudiskutieren

→ zu einem Kommentar zu Alice und die Mädels in der taz.

@Elisabeth: Wäre schön, wenn das Geschlecht heute wirklich so wenig Einfluss hätte.

~23% weniger Lohn für Frauen1 sind aber auch isoliert betrachtet ein nicht kleinzuredender Batzen.

Seit Schwarzer in Bild ist, ist nur leider klar, dass sie nichts mehr zum Besseren bewegen kann, sonst hätte die Bild sie kaum reingenommen.


Ein Same im Himmel 2

An einem weiteren Ort sollen wir leben,
An einem anderen Ort in unserer Zeit.
An einem Ort der übersteht die Vernichtung unserer Art,
der überdauert,
wenn sie denn kommt.

Ein Same im Himmel, fern unserem Hass,
Ein Same im Himme, wohin es auch geht,
Ein Same im Himmel, der keimt in der Zeit,
Die Vernichtung der Welt übersteht.

Die Welt und der Hass,
der Groll aller Menschen
entlädt sich doch hoffentlich nie.

Doch wenn er die Menschheit zerbricht,
dann lebt unser Same noch.

Zerstörte Wiesen

Panzer fahren durch die Welt,
sie sagen uns „nur für den Frieden“
Raketen fliegen für viel Geld,
sie treffen auf zerstörte Wiesen.

Die letzten Menschen verkriechen sich,
sind unters Felsmassiv gegangen,
Doch seh' ich das, so wund’rich mich,
warum habt ihr angefangen?

Die Wälder brennen und Tiere ersticken im giftigen Regen,
und diese Welt woll’n wir Kindern geben?

Dann wach ich auf und weine lang,
höre ich Minister reden.
Es wird mir ganz angst und bang,
Denk ich: Sie vertreten jeden.

Ein Angriffskrieg ist ein Angriffskrieg ist ein Angriffskrieg

→ Zu „Deutschland hätte zustimmen müssen“ in der Taz.

Hat unser neues „starkes Deutschland“ eigentlich noch was besseres mit seiner Stärke vor, als wieder Angriffskriege zu führen?

Wenn wir eingreifen wollen, dann sollten vorher die Rebellengebiete als souveräner Staat anerkannt werden, der dann einen offiziellen Hilfsantrag stellen kann.

Aber in einen Konflikt innerhalb eines anderen Staates militärisch eingreifen geht nicht. Wir haben immernoch eine Verteidigungsarmee.

Inhalt abgleichen
Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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