Deutsch

Die Besten hören auf

Wer von euch kennt noch die Donnerkatzen,
Thundercats auf RTL2,
Im Rudel hatten sie Mutantenhatzen,
Samstags am morgen war ich immer dabei.

Sie brachten mir die schönsten Stunden,
ehrenhaft, freundlich, im Team und allein,
Doch heute sind sie lang schon verschwunden,
ließen mich kalt und frierend im Frei’n.

-
Die Besten hören auf,
zu jeder Zeit
immer die besten gehen meist unter Schmerz.
Sie sterben zuhauf
Hinterlassen nur Leid
und schöne Träume, ein ehrliches Herz.
-

Und wer kennt noch heute die Siberfalken,

Auf einem Baum warn Demon-strant

Nach dem 1750-er Widerstandslied „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“, nur dass heute nicht mehr der Jäger der Prellbock der Herrschenden ist, sondern eben die Polizei.

→ Audio-Datei: ogg | mp3

Zeiten die fliehen wie Sterne

Die Zeiten der Menschen sind vergangen,
Wie die Zeiger der Uhren fliehn,
Doch Zeiten in Liebe fliegen,
Wie Sterne am Himmel bald ziehn,

Und Zeiten sind andere Zeiten,
Ob du sie genießt oder hasst,
Drum denk an die zartesten Worte,
Dann löst sich der Zeit schwere Last.

Denn Zeiten sind dir dann die Zeiten,
Die Freude so schnell mit sich zieht,
Die doch in Erinnerung wachsen,
Und bilden ein ewiges Lied.

„Frei“, „Free“, „Libre“ Akronym

In identi.ca und twitter haben tzk, jargon, freezombie, chaosstar666, akfoerster und ich Akronyme zu dem „Frei“ in Freier Software für verschiedene Sprachen gesucht. Was wir bisher haben:

  • Frei, Robust, Ethisch und Innovativ”
  • Free, Reliable, Ethical and Efficient“

Selbstverständlichkeiten sollte auch die Regierung kennen

Kommentar zu dem Artikel Der Internet Ausweis in der Ct

Dass der CCC Selbstverständlichkeiten erzählt, wenn er sagt, dass Schadsoftware auf dem Rechner Tastatureingaben abfangen kann, ist klar.

Aber wenn das eine Selbstverständlichkeit ist, dann sollte es auch selbstverständlich sein, dass ein System, das den Nutzern viel mehr

Ich tat, was ihr verlangtet

Ich tat was ihr verlangtet
        und ich war für euch gescheit,
Ich tat was ihr verlangtet
        und ich gab euch meine Zeit
Ich tat was ihr verlangtet
        doch ihr fandet das nicht gut,
Ich tat was ihr verlangtet
        und jetzt nehm' ich meinen Hut.

Nun tu ich das was ich will
        und bin für mich nur noch gescheit,
Nun tu ich das was ich will
        nutze selber meine Zeit
Ich tu nur, was ich richtig find,

Wind to thy wings

Im Herbst 2003 mit Lastalda nach der FilkCONtinental auf ihre Signatur gedichtet.

→ Audio-Datei: ogg | mp3

Welche Wirtschaft willst Du?

Diese Frage wollte ich im CSI auf der Podiumsdiskussion mit Sven Giegold über Chancen zivilgesellschaftlicher Einflussnahme im Finanzsektor stellen, aber ich habe sie nicht so klar formuliert bekommen, wie ich das wollte.

Prof Anheier hat auf der Podiumsdiskussion bereits angerissen, dass uns in der Wirtschaft positive Visionen fehlen, so dass Mobilisierung schwierig ist.

Hundefluch

Mörderin meines Herzens,
Diebin meiner Seel,
Du hast den Schwur gebrochen,
Du sprachst mit falscher Kehl.

Drum sein dein Leben Schrecknis,
Nicht endend mit dem Tod,
Und deines Liebsten Robe,
Sie färb vom Blut sich rot.

Die falschen Hände recken
Sich nun zu deinem Leid,
Du kannst sie nimmer strecken,
So bricht dein Eitelkeit.

Der Schrecken wird bewachet,
Von meiner Hunde Kraft,
Die sein auf ewig wachend,
Es rinnt kein Lebenssaft.

Drum seihst du nun auf ewig,
Gebunden an den Leib,
Der Fluch tat dich erreichen,
Wie ich die Zeilen schreib.

Brückenwächter ohne Schlucht: Die Misere der Medienunternehmen

Die Medienunternehmen waren früher sinnvoll, weil sie

  1. Die Medien zu den Bürgern gebracht haben, denn damals waren Entfernungen noch eine ohne Hilfe nur schwer zu überwindende Schlucht,
  2. Diejenigen Medien ausgesucht haben, die den Kunden vermutlich gefallen und
  3. Infrastruktur zur Produktion von Medien angeboten haben.

Das erste kann das Internet heute besser.

Für das Zweite degegen können sie immernoch sinnvoll sein: Sie filtern das riesige Angebot für mich, so dass ich nicht von der schieren Masse erschlagen werde.

Und auch das Dritte kann noch funktionieren.

Wir verteidigen den Frieden

Die Welt ist schön, doch ohne Frieden,
seht nur den Saddam da drüben,
er lacht der Freiheit ins Gesicht,
drum nehmen wir uns jedes Recht,
sein Land mit Bomben zu zerstör'n,
auf, dass wir dann im Radio hör'n,
„Das Land des Bösen ist zerstört“,
doch jeder, der hat das gehört,
denkt nur an die schlimmen Bilder,
          was macht es, wenn man's Land zerbombt,
          da wird ein Hochhaus draufgeplombt,
es gibt doch noch genug der Wälder.

Das gibt’s im Buch

Er steht vorne da und erzählt uns was,
und wir hören zu und wir schreiben was,
und so geht es jeden Tag
und es ist oft schwer, weshalb ich mich frag:

Warum machen wir die Scheiße eigentlich?
Das gibt's doch alles im Buch.
Warum sitz ich hier denn eigentlich?
Ab heut lern ich vom Buch.

Ich steh vorne da und erzähl euch was,
und ihr quatscht rum, bis ich euch entlass,
Und so geht es zu, doch an jedem Tag,
und es regt mich auf, weshalb ich mich frag:

Warum machen wir die Scheiße eigentlich?
Das gibt's doch alles im Buch.

Die Versuche Tauschbörsen zu stoppen: Etwas Geschichte von Napster über edonkey und Gnutella bis BitTorrent, i2p, tor u. Freenet

Das hier ist keine Geschichtstheoretische Abhandlung, sondern ein unvollständiger Erfahrungsbericht1, wie sich Tauschbörsen entwickelt haben, und was die Versuche, sie zu zerstören, bewirkt haben.

Sie ist Teil meiner Antwort auf die Begründung von Herrn Bütikofer zu seiner Abstimmung bei Gallo.

Um es sehr kurz zu machen: Tauschbörsen könnten nur um den Preis einer schlimmeren Zensur als der chinesischen gestoppt werden, denn jeder Datenaustausch müsste vollständig kontrolliert werden. Das ist möglich, aber nur auf Kosten der Privatsphäre und der Rede- und Pressefreiheit.


  1. Meine Erfahrung kommt von Jahren der Nutzung. Ich habe mit Napster angefangen, bin dann zu Gnutella gewechselt und habe nebenbei von Zeit zu Zeit edonkey verwendet und ein paar andere getestet. Seit einigen Jahren bin ich Moderator im GDF, der Mailingliste der Gnutella Entwickler, über die bis Mitte 2008 die Entwicklung koordiniert wurde und irgendwann 2004 habe ich Gnutella für Benutzer geschrieben, das die Funktionsweise von Gnutella in allgemeinverständlichen Worten erklärt (Deutsch und Englisch). Zwischendrin habe ich verschiedene anonyme Netze getestet, z.B. ants und i2p, und BitTorrent als normaler Nutzer verwendet. Heute verwende ich das Freenet Projekt, weil ich darin die beste Versicherung dafür sehe, dass wir einen Ort haben werden, an dem wir den Kampf für die Rede- Meinungs- und Pressefreiheit koordinieren können, wenn die sich aktuell abzeichnenden Zensurgesetze beschlossen werden sollten (und ihre Anwendung sich ausweitet – wie leider zu erwarten ist). Kurz: Ich habe mehr oder weniger direkt all das erlebt, von dem ich hier schreibe. 

Begründung von Herrn Bütikofer zu seiner Abstimmung bei Gallo

Reinhard Bütikofer hat mir auf Abgeordnetenwatch eine Begründung für seine Entscheidung geschrieben, und die Antwort hat meinen Respekt.

Zweite verfehlte Rechtfertigung von Frau Trüpel für Gallo

Update (2018): Die Grünen sind zwar lernfähig, Helga Trüpel scheint es aber nicht zu sein:

Traditionsreiche Zeit

Fantasy ist meine Heimat, und bei ihr fühle ich mich wahrhaft zu Hause. Dieses Lied dankt all jenen Autoren, die sie immer wieder erschaffen.

→ Audio-Datei: ogg | mp3

Interpretation des Abstimmungsverhaltens von Herrn Bütikofer und Frau Trüpel zu Gallo

11k2 hat in seinem Blog gefragt, was wir davon halten, dass Helga Trüpel und Reinhard Bütikofer gegen ihre Fraktion für Gallo gestimmt haben.

Was ich davon halte ist einfach: 8 haben dagegen gestimmt, 2 dafür. Die zwei haben sich zu erklären, und zwar ihren Wählern und ihrer Fraktion.

Schädliche Zustimmung zu Gallo

→ Ein offener Brief an Herrn Reinhard Bütikofer von den Grünen, der gegen seine Wähler und gegen seine Fraktion für Gallo gestimmt hat. Ich habe ihn ihm über das Kontaktformular auf seiner Seite geschrieben.

Verblendete Zustimmung zu Gallo

Update (2018): Die Grünen sind zwar lernfähig, Helga Trüpel scheint es aber nicht zu sein:

Im Rausch

Ich rauche nicht und trinke nicht und bleibt dem Kaffee fern,
Doch alles, was ich tue, trägt den Rausch in seinem Kern,
Im Rausch des Lebens, Rausch der Lust und Rausch der Liebe meist,
Und auch der Rausch des Singens ist's, der mir mein Glück verheißt.

||: Musik trägt mein Glück,
bringt den Rausch doch stets zurück. :||

Offene Mail an EU-Parlamentarier zur Anhörung über „Zensur für Kinder“ am 28.–29.9.2010

Diese Mail habe ich heute Frau Franziska Katharina Brantner geschickt, einer EU-Abgeordneten der Grünen im Ausschuss für „Women’s Rights and Gender Equality“.

Sehr geehrte Frau Brantner,

Am 28. und 29. September sind Sie im Rechtsausschuss (LIBE) des Europaparlaments zu einer Anhörung zum Schutz von Kindern vor Missbrauch und Ausbeutung eingeladen.

Nach den Titeln und Sprechern der Vorträge zu urteilen1 werden Befürworter von Internetzensur versuchen, das Ziel des Schutzes von Kindern zu nutzen, um für Kinder unwirksame, teure und für die Demokratie gefährliche Internetsperren zu bewerben.

Jetzt wollen sie (wieder) Zensur über die EU einführen

Als hätten sie mit den Zensurversuchen in Deutschlang nicht schon genug technische Unkenntnis oder Demokratiefeindlichkeit gezeigt, versuchen die Befürworter der Zensur es jetzt in der EU. Wundert es irgendjemanden, dass schon wieder Kinder dafür herhalten müssen?

Sarrazin-Gläubige nutzen Spam E-Mails. Keinen Fußbreit für Spammer und Volksverhetzer!

Ich habe gestern, 9:56 Uhr eine E-Mail von einem „Freundeskreis Sarrazin“ bekommen.

Sie ist eindeutiger Spam und verlogene Meinungsmache allerletzter Güte.

Und da man solche Volksverhetzung nicht verschweigen, sondern öffentlich machen sollte, damit jeder weiß, welche Methoden genutzt werden, um menschenfeindliche Ansichten Gesellschaftstauglich zu machen, zeige ich hier erst die Mail, danach dann eine kurze Analyse mit den Tricks, die genutzt werden, um uns zur Zustimmung zu verleiten.

Adressen habe ich geschwärzt: Ich will denen keine Backlinks geben.

Die Ballade des @mund S.

(Text: Arne Babenhauserheide zur Melodie von „Die Ballade von der Rentnerin Anna Mack“)

Der @mund S. war auch mal jung,
das ist vierzig Jahre her,
Da ging er in die Politik
und gab seine Freizeit her.
Er wurde Sekretär und schaffte Nachts,
während sein Chef schon schlief,
Und wälzte die Akten im ganzen Amt,
als jener zum Biere rief.

Und er half seinem Chef, bracht ihn hoch hinaus,
musst er dafür auch mal schrei’n,
Und so kam der ins Ministeramt,
doch lud er den @mund nicht ein.
Gab ihm keinen Lohn, nicht den besten Job,

Tagesschau: Nachplappern der Musikindustrie

→ zu Popkomm versucht Comeback.

Sehr geehrte Redakteure der Tagesschau,

Leider plappern sie in ihrem Bericht nur nach, was die Musikindustrie an Angaben macht, warum sie Verluste mache und unterstützen damit deren Kampagne zur Verschärfung der Kontrolle ihrer eigenen Kunden.

Eine Industrie, die massenhaft ihre eigenen Kunden verklagt, behauptet, dass sie Umsatzrückgänge hätte, weil Leute Musik kopieren.

Den ganz normalen Bösen

Den ganz normalen Bösen

Ich suche nur den ganz normalen Bösen,
Ohne Buckel und wenn möglich auch mit Haut,
Einen einfachen, total normalen Bösen,
Auch nicht so schön, dass niemand ihm mehr traut,

Der keinen Abscheu und auch keinen Neid erweckt,
Sondern uns einfach nur mit bösen Taten schreckt.

– Geschrieben, nachdem ich das Buch „Die Drachen“ gelesen habe.

Die a-normalen Bösen

Von überall sehen sie her,
Die Augen klein, ein Schweinsgesicht,
Sie zu erkennen fällt nicht schwer,
In fetten Finger wütet Gicht.

Flüsternde Blätter

Manches Mal werden Worte von Blättern getragen,
Wenn sie wahrhaft ihr Ziel erreichen wollen.
Das Flüstern der Blätter trage meine Gedanken,
Wenn sie um dein Wesen kreisen.

Gedanken

Verschiedene Gedanken und Anregungen zum Nachdenken.

Irrsinn

Unfug, der leider real ist…

Visionen

Wie ich mir unsere Welt wünsche.

Freie Träume und praktische Schritte zu einer besseren Welt.

Inhalt abgleichen
Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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