Licht

Lichte Auen: Ein sanfter Bereich meiner Seite; für alle Augen geeignet.

Hartz4 Kürzungen sind Grundgesetzwidrig

„Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen zu den Grundleistungen in Form der Geldleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz mit dem Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG unvereinbar sind.“
— (BVerfG), 18.07.2012

„Künftig sollen sie in etwa auf dem Niveau von Sozialhilfe und Hartz IV liegen.“
— (Sueddeutsche), 18.07.2012

„Die Bundesagentur für Arbeit hat innerhalb eines Jahres mehr als einer Millionen Hartz-IV-Empfängern die Leistungen gekürzt.“
— (Taz), 20.11.2012

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer:

» Artikel 20, GG - Ist es wieder soweit? «

Und bevor jetzt das moralisierende Faulheitsargument rausgeholt wird:

„Langzeitarbeitslose sind weder faul noch unzuverlässig. Eine neue Studie zeigt, dass Arbeitgeber mit ehemaligen Hartz-IV-Empfängern sehr zufrieden sind.“
— (Taz), 12.11.2012

Copyleft zu missachten beschädigt dessen politisches Ziel

→ Kommentar zu Frei, nicht wurscht in der Taz.

Ich würde mir zu dem Artikel auch mehr Recherche wünschen. Wer hat abgemahnt? Was hat der Abgemahnte getan? Gab es vorher andere Versuche einer Einigung? …

Hintergrund ist, dass copyleft Lizenzen wie CC by-sa das Ziel haben, das aktuelle Urheberrecht auf den Kopf zu stellen: Es geht darum, dass jeder alles ändern kann, solange er sagt, von wem es kommt.

Im aktuellen Urheberrecht darf niemand etwas ändern, es sei denn es wird ihm explizit erlaubt.

Tauschbörsennutzer geben fast 50% mehr Geld für Musik aus

Nachdem die Medienindustrie jahrelang die Nutzer von Tauschbörsen verleumdet, als Piraten beschimpft und verklagt hat, stellte gerade eine Studie der Industrienahen NPDGroup fest (Marktforscher - nicht die Partei…), dass US-Amerikanische Tauschbörsennutzer zwischen 18 und 35 fast 50% mehr Geld für Musik, Konzerttickets und Merchandise ausgeben als nicht-Nutzer (heise berichtete1)2

Nachdem sie uns also jahrelang gejagt haben, wie wäre es mit einer Entschuldigung? Durch unsere meist unbezahlte Fan-Arbeit haben Musiker und Musikfirmen deutlich mehr verdient, als sie es ohne uns getan hätten.

Update: Nachdem Megaupload offline ging, haben die Filmfirmen weniger Umsatz gemacht als zuvor, und das kann auf verlorene Werbeeffekte zurückgeführt werden: “we find that the [Megaupload] shutdown had a negative, yet in some cases insignificant effect on box office revenues” — Piracy and Movie Revenues: Evidence from Megaupload, Christian Peukert und Jörg Claussen, SSRN, October 22, 2012 / doi 10.2139/ssrn.2176246. Interessanter Nebenaspekt: Im Abstract wurde das “in some cases” weggelassen: aus einem “negative, yet in some cases insignificant effect” wurde ein “negative, yet insignificant effect”. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.


  1. Die Studie selbst verlinke ich nicht, die ist vermutlich eh bald wieder offline, kennen wir ja schon

  2. Um meinem statistischen Gewissen gerecht zu werden, muss ich hier darauf hinweisen, dass das nur eine Korrelation ist, und dass die Mehrausgaben aus dem digitalen Bereich kommen (für CDs geben P2P-Nutzer und Nicht-Nutzer etwa gleich viel aus). Vielleicht sind P2P-Nutzer auch einfach nur diejenigen, die mehr Zeit haben. Oder Fans nutzen Tauschbörsen, weil sie nicht genug Geld haben, um sich alles zu kaufen, das ihre Idole produzieren. Und ein großer Teil der Mehrausgaben geht in Konzertkarten und Merchandise, die meist direkt an die Musiker gehen, nicht an die Musikfirmen (ohne das geben P2P-Nutzer 14% mehr Geld für Musik aus). Aber Scheiß drauf: Die bösen Piraten sind gleichzeitig diejenigen, die euch am meisten Geld geben. Und jetzt haben wir das selbst von einem Industrienahen Institut belegt. 

Denken Grüne taktisch, wenn es um die Wahl geht?

→ Kommentar zu Roth kandidiert erneut [für den Fraktionsvorsitz] in der taz

Jetzt mal halblang. Ein viertel der Grünen hat für sie gestimmt - in einer Entscheidung, wer als Spitzenkandidat antreten soll.

Könnte es sein, dass viele einfach taktisch gedacht haben? Dass sie sich vielleicht überlegt haben, dass Claudia Roth bei nicht-Grünen nicht so gut ankommt und daher im Parteivorsitz mehr bewegen kann als als Spizenkandidatin?

Falls ja: Was wäre daran falsch?

Deep Packet Inspection ist immer falsch

→ Kommentar zu einem Kommentar bei dem Artikel auf Netzpolitik, der beschrieb, dass deep packet inspection in Deutschland bereits genutzt wird: „Der Unterschied zwischen Internet in Diktaturen und Deutschland ist eine Konfigurationsdatei

Iteratoren als Filter

Für meine Plotroutinen brauche ich oft Funktionen, die eine Liste an Messwerten durchgehen und nur diejenigen zurückgeben, die einem bestimmten Kriterium entsprechen. Wenn dabei die Anzahl der Messwerte in die Millionen geht, kann alleine schon die Liste der ungefilterten Messwerte den Arbeitsspeicher des Rechners sprengen.

Ich könnte jetzt einfach eine Funktion schreiben, die alle Werte liest, filtert und nur die Relevanten zurückgibt.

Das könnte dann etwa so aussehen:

Ohrlöcher für Kinder?

Die Taz fragt als Reaktion auf eine Klage von Eltern gegen ein Tattoo-Studio im aktuellen Streit der Woche, ob es OK ist, wenn Kinder Ohrlöcher gestochen bekommen.

Ich habe selbst ein Ohrloch. Meine Eltern haben mir erlaubt, es mir stechen zu lassen, als ich noch im Kindergarten war, und ich war jahrelang glücklich damit.

Beschneidung und Sexualität: „Die sensible Leichtigkeit war verschwunden – und kam nie zurück“

Niels Juel hat sich mit 18 beschneiden lassen. Er berichtet in der Taz von seinen Erfahrungen in den 30 Jahren danach:

Mit meiner Vorhaut war auch das überschäumende, sprudelnde Gefühl beim Orgasmus verschwunden.

am größten war der Unterschied, wenn Miriam auf eine Reise südlich des Äquators ging. Da fehlten plötzlich einige – viele – Empfindungen.

Weil die Eichel nun ungeschützt war und ich weniger reizbar, war der sanfte, langsame Sex von da an Geschichte.

…als ob nicht mehr mein ganzer Körper im Spiel, eine große Freude verschwunden war.

Söder Dödel-Film

Söder Dödelfilm

Laut Wikipedia ist Markus Söder „evangelisch-lutherisch“.1

Ich helfe Schmickler, eine interessante Idee zu testen… wenn ihr mithelfen wollt, schaut einfach mal von Hand, ob ihr „Söder Dödelfilm“ bei Google findet (der Link oben sollte laut WDR2 Wissen diesen Effekt nicht haben, weil die Suche nicht interaktiv ist2).

Wenn ihr testen wollt, ob Schmicklers Idee funktioniert, gebt bei Google „Söder“3 ein und schaut, ob es euch „Dödelfilm“ vorschlägt :)


  1. Diese Information hat keinen Bezug zu diesem Beitrag. Wenn sie dich dazu gebracht hat, auf den Link zu klicken und damit Informationen zum Experiment zu kriegen, hat sie jeglichen Sinn erfüllt, den sie haben kann. Nächste Frage: Wie viele Pressewerke machen sowas, ohne eine Fußnote wie die hier darunter zu setzen? Aufmerksam Zeitung zu lesen kann erschütternd sein… 

  2. Ich stelle am Anfang den Link ein, um sicherzustellen, dass niemand ohne Absicht bei Schmicklers Test mitmacht. Wer nicht weiterliest, sieht nur Infoseiten zu dem Versuch, sollte aber keinen Einfluss auf die Vorschau haben - zumindest wenn WDR recht hat (und das nehme ich als Arbeitshypothese). Sollte so ein Link doch einen Einfluss haben, bitte ich um Referenzen dazu. Falls ich die kriege, nehme ich ihn raus, denn dieser Artikel soll Leuten die Möglichkeit geben, ein interessantes Experiment zu machen, wenn sie das selbst wollen - und nur nachdem sie die Informationen dazu haben (um die Informationen zu liefern ist der Link da). 

  3. Markus Söder ist der Typ, der sagt, Griechenland müsse raus aus dem Euro, obwohl Griechenland unter den Euroländern am stärksten spart und diese von uns aufgezwungene Sparpolitik schon jetzt seine Wirtschaft zerstört. 

Freie Schriften

Kommentar zu Freie Schriften – Anspruch und Wirklichkeit von Gerrit.

Danke für die Zusammenfassung.

Ich würde gerne die Lizenzprobleme, die andere hier kurz erwähnt haben, nochmal hervorheben.

Wir haben zu zweit Stunden gebraucht, um auch nur eine Sammlung von 12 echt freien Schriften zu finden, die für unser Rollenspiel tauglich sind.1 Und das auch nur dank Font-Squirrel.

Frei heißt dabei explizit: Kompatibel zur GNU GPL.


  1. Die Schriften, die wir gefunden haben: Schriften 

Belege für den Einfluss des Menschen auf das Klima

Ich habe gerade in der Taz wieder viele Kommentare gelesen, in denen der Einfluss der Menschen auf das Klima bestritten wurde. Daher möchte ich hier einen der neueren, wenn auch weniger rigoros publizierten Belege nennen: Berkeley Earth.

Landtemperatur

Den Wissenschaftlern von Berkeley Earth waren die traditionellen Modelle zu unklar, und die Methoden zu wenig durchsichtig.

Gehalt von Links: Kategorie und Thema des Textes

Lesende auf anderen Seiten können mit dem Link das Thema meines Artikels einschätzen, ohne auf meine Seite kommen zu müssen. Gute Links sind ein Schutz gegen Betrug durch die Verlinkenden.

Link: Kategorie und Thema (Stichworte) (licht/politik/gedanken/gehalt-von-links)

Ich habe letztens den Artikel von fefe über lange Links gelesen1 und mir Gedanken darüber gemacht, was eigentlich der Nutzen eines Links für meine Seite ist.

Bei mir selbst habe ich beobachtet, dass ich mir die Linkadresse anschaue, bevor ich einen Link anklicke. Der Grund ist, dass die Linkadresse ein technischer Identifikator ist, den die verlinkende Seite nicht fälschen kann2. Die Linkadresse gibt mir also eine grundlegende Sicherheit, dass der Link den ich anklicke mich auf die Seite bringt, die ich dort erwarte.


  1. Eigentlich ging er um SEO-Links, also Links, in denen eine ID steht, um die herum beliebiger Text platziert werden kann - und wird. Er beschwerte sich aber auch über die Länge von Links, und das hat mich auf neue Gedanken gebracht. Danke dafür! 

  2. Zumindest kann die verlinkende Seite den Identifikator nicht fälschen, ohne den Link ungültig zu machen oder auf Javascript zurückzugreifen - das ich einfach deaktivieren kann. Seiten, die eine ID im Link haben, nehmen mir als Leser diese Sicherheit. Als Beispiel: Worauf bezieht sich wohl dieser Artikel in der Taz? taz.de/kinder-morden-oma-fuer-den-feldwebel/!100474/ — QED… 

» Forsa-Umfrage für RTL und "Stern" « - zitiert vom Spiegel… 3 gegen Piraten

→ Zum Artikel Piraten als Verlierer, in dem der Spiegel erzählt, dass CDU und FDP vor SPD und Grünen sind, die Linke ignoriert und einen Absturz der Piraten erfindet…

Kurz die Zahlen:

CDU: 36%, SPD: 27%, Grüne: 13%, Linke: 8%, Piraten: 7%, FDP: 5%

Wer glaubt bei so einer Interpretation noch, dass der Spiegel irgendwie auf der Seite von Piraten steht - oder auch nur unabhängig berichtet? Da wird das immer gleiche Bild gepredigt.

Bradley Manning hat das richtige versucht

Bradley Manning hat illegale Vorgänge in der Armee gemeldet, wie es die Pflicht jedes Staatsbürgers ist (und wenn nicht die rechtliche, dann die moralische - wenn wir unseren Rechtstaat bewahren wollen).

Stichhaltige Beweise… der BGH und die offensichtliche Rechtsverletzung

» ein Programm so anpassen, dass es massenhaft Ausgaben mit zufälligen IPs zu erzeugt, die erfundene Musikstücke anbieten «

Der Flattr-Knopf ist freie Software!

Der Flattr-Knopf ist freie Software! Wie es dazu kam:

Vor 2 Monaten habe ich in der Flattr-Gruppe gesagt, dass es für mich ein Problem ist, dass die Flattr-Knöpfe keine freie Software sind, und gefragt, ob jemand eine freie Alternative kennt.

Der Kohlenstoffkreislauf | The carbon cycle (slides)

I did a 10 minute talk about the basics of the carbon cycle. Since I think that it worked out quite well, I’m publishing the slides here under the GPL (=licensed free and copyleft).

Ich habe einen 10 Minuten Vortrag zu den grundlegenden Mechanismen des Kohlenstoff­kreislaufs gehalten. Da er meiner Meinung nach gut geworden ist, veröffentliche ich ihn hier unter der GPL (=frei und copyleft lizensiert).
 

Carbon Cycle, a short overview
The carbon cycle, a short overview (pdf)

Dieser Text ist mir was wert:


If you want to use it, you can directly work on my source files:

Falls ihr ihn nutzen wollt, könnt ihr direkt meine Quelldateien verwenden:


Remember: GPL means: name previous authors, publish your source files and put what you create with it under the GPL, too.

Denk daran: GPL heißt: Nennt die Vorautoren, veröffentlicht eure Quellen und stell damit erstelltes auch unter die GPL.


  1. Die Bilder stammen aus Battle for Wesnoth 

Eure Rhetorik schadet den meisten Künstlern - und der Gesellschaft - offener Brief an ver.di Publik

→ Zu Filme im Kino - und im Netz in ver.di-Publik.

Sehr geehrte Publik-Autoren,

Ich habe schon vor einem Jahr mit Schrecken zur Kenntnis nehmen müssen, dass ver.di den Verwertern das Lied singt und erzählt, dass die Mehrheit der Leute in Deutschland dafür kriminalisiert werden soll, das sie offen das weitergeben, was sie lieben - und dafür nebenbei eine vollständige Überwachung jedes einzelnen hier geschaffen wird.

Bildung darf keine Vorbedingung für demokratische Mitbestimmung sein, sonst ist es keine Demokratie

Kommentar zu Piratendemokratie von Jörg Rupp.

Für mich zeigt das erstmal nicht, dass „die Piraten“ eine inkonsequente Sicht zur Demokratie haben, sondern dass dieser Pirat äußerst elitär denkt - und Demokratie nicht verstanden hat.

Demokratie ist ja gerade die Herrschaft des Volkes. Dr. Joachim Paul will aber die Herrschaft der Intellektuellen.

Das Internet durchbricht die strukturelle Informationshoheit

Kommentar zum Text Der Bluff der Internetversteher in der Taz.

Im ganzen Artikel klingt hier mit, dass das Internet nichts wesentliches ändert. Aus der Sicht einiger Weniger ist das auch wahr: Für einen bestimmten Personenkreis ändert das Internet nämlich (fast) nichts: Für diejenigen, die vorher bereits die Zeit und das Geld hatten, ihre Meinung mit anderen zu teilen.

Paper zu Org-Mode für „reproducible research“

Ich bin gerade auf das Paper hier gestoßen:

A Multi-Language Computing Environment for Literate Programming and Reproducible Research” (PDF)

Es beschreibt schön, was mit emacs org-mode möglich ist. Dazu gehören so spannende Punkte wie im Dokument mitgelieferter Quellcode, dessen Ergebnisse automatisch eingebunden werden, so dass die Dokumente aktuell bleiben können.

Kinderschutzvereine: Lasst euch nicht von Innocence in Danger vereinnahmen

Kommentar zu Missbrauchsinitiativen gegen Grüne-Politiker, in dem Jörg Rupp aufs Übelste diffamiert wurde, weil er im Rahmen geforderter Internetzensur von „der alten Kinderpornoleier“ gesprochen hat.

Zitat in der Taz, durch Christian Füller:

«Realer Missbrauch habe meistens irgendwann ein Ende, sagte Enders, „die kinderpornografischen Bilder aber lassen die Kinder nicht mehr los“»

Übersetzung: Der Missbrauch lässt die Kinder wieder los, die Bilder aber nicht… Na wenn das ein Experte sagt, kann der Missbrauch ja nicht so schlimm sein…

- bissigster Sarkasmus Ende -

Nein, Missbrauch lässt Kinder nicht wieder los! Im Gegensatz zu Bildern verletzt echter Missbrauch das gesamte Leben, von dem Moment des Missbrauches bis zum Tod.

Und Leute, die solche Sprüche bringen, erdreisten sich, über die Wortwahl von anderen meckern.

Wenn eine andere Gruppe von Gefahren des Netzes für Kinder gesprochen hätte, wäre das vielleicht interessant. Aber, um es einfach und offen zu sagen:

Innocence in Danger ist verbrannt.

(strikethrough start end): Durchstreichen in plain text mit Unicode

Ich habe letztens entdeckt, dass es einen Unicode-Modifier zum Durchstreichen gibt. Was lag also näher als eine Funktion zu schreiben, mit der ich in Plain-Text Worte durchstreichen kann?

Zum Glück macht emacs das einfach: Packt das folgende in eure .emacs, dann könnt ihr mit M-x strikethrough den aktuell markierten Text durchstreichen:

(defun strikethrough (start end)
  (interactive "r") 
  (goto-char (min start end))
  (while (< (point) (+ (max start end) (abs (- start end))))
    (forward-char)
    (insert "̶")))

Kinder mit OLPC sind fast ein halbes Jahr weiter in ihrer kognitiven Entwicklung

Kommentar zu Keine guten Noten für Schulcomputer aus der taz.

Die Studie zum Erfolg des OLPC bescheinigt, dass Kinder mit OLPC intelligenter und sprachgewandter sind als Kinder ohne OLPC. Sie sind ihren Altersgenossen fast ein halbes Jahr vorraus. Und das nach 15 Monaten. Das heißt sie haben sich in 15 Monaten so weit entwickelt wie andere in 20 Monaten!

Das Netz ist ein Lebensraum

Leserbrief zum Artikel Piraten auf dem tazlab 2012 in der taz.

Ich denke, ein ganz wichtiger Punkt, der für die Piraten spricht, ist dass sie die einzigen sind, die offen sagen, dass es in Ordnung ist, was heute die meisten Jugendlichen (und auch die meisten älteren) machen: Medien nutzen und nur für die Guten zahlen.1

Außerdem stehen sie als einzige wirklich gemeinsam hinter Computer und Internet als Lebensraum (interessante Lektüre dazu: Wir, die Netz-Kinder (kopie)).


  1. Nein, das ist nicht alles, was die Piraten ausmacht. Aber es ist ein klares Alleinstellungsmerkmal. Es ist nicht nur eine weitergedachte Grüne Idee (wie Liquid Democracy), sondern eine wirklich aus der Lebenswelt der Menschen kommende Sichtweise. 

Schriftdeutung-2012-03-29

Dies ist meine sechste Deutung.

Ich bin jetzt Familienvater und durch die Vierfachbelastung Familie, Hobby, Doktorarbeit und 3 Stunden Fahrtweg jeden Tag heftig ausgelastet.

Die Deutung ist auch auf graphologies.de permanent gespeichert.

Jugend für mich und für meine Kinder

Ich erinnere mich sehr gerne an die schönen Teile meiner Jugend. Spannende Urlaube, Spaß an Herausforderungen in der Schule, eine E-Mail-Liste in der ich auch in schweren Zeiten Lachen gelernt habe, immer mal wieder Chor oder Kampfsport und wöchentliche Rollenspielrunden - also 8 Stunden mit Freunden Geschichten erfinden.

Dieses Jahr werde ich nun 30, mein Sohn ist 15 Monate alt, und ich merke, wie viel mir meine Jugend gegeben hat - weil ich durch 3 Stunden pendeln die Woche und familiäre Verpflichtungen seit einem halben Jahr keine Zeit für eine Rollenspielrunde hatte.

Gauck zu digitaler Gesellschaft: Angst schüren

→ Antwort auf den Kommentar „nicht alles kopiert“ zum Artikel Gauck zu digitaler Gesellschaft in der Taz

@grafkoks2002: Erstens darf der Autor des Artikels nicht komplett zitieren. Ist urheberrechtlich verboten.

Vereinfacht heißt nicht falsch, sondern verständlich - Eine Nadel in der Filterbubble-Rhetorik

Kommentar zu Gauck in der Filterbubble oder wie wir lernten den Kontext zu ignorieren.

Dein Beitrag impliziert, dass Vereinfachung bedeutet, dass die getroffenen Aussagen falsch sind und es keinen Hintergrund gibt.

„Moral muss man sich leisten können“ - Falsch: Man darf sich seine Rechte nur nicht stehlen lassen!

→ Kommentar zu einem Kommentar in der Taz, der sagte Wer kein Geld hat, hat auch keine Rechte […] Moral muss man sich leisten können.

@Thomas Fluhr: Völliger Unfug. Geld ist nur ein Austauschmedium, das pervertiert wird, um Macht auszuüben.

Frei heißt: Keine Macht

Um sich Rechte leisten zu können, muss man nur unabhängig von Leuten sein, die einem diese Rechte wegnehmen wollen. Oder sich unabhängig machen.

Inhalt abgleichen
Willkommen im Weltenwald!
((λ()'Dr.ArneBab))



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